Barrierefreiheit bleibt im Gespräch

LÜDENSCHEID ▪ Die Barrierefreiheit in der Stadt stand am Donnerstag einmal mehr im Mittelpunkt der Sitzung der Interessenvertetung für Menschen mit Behinderungen. Derzeit ist eine Liste in Arbeit, auf der die Mitglieder ihre Prioritäten zusammenstellen, um ihr künftiges Engagement zu bündeln.

Dabei befassen sie sich mit öffentlichen Gebäuden und Plätzen aber auch öffentlich zugänglichen Gebäuden. In diesem Zusammenhang erinnerte der Vorsitzende Klaus Martin Pandikow daran, dass beispielsweise Gastronomiebetriebe bei Umwidmung oder Neueröffnung Barrierefreiheit gewährleisten müssten.

Aus den Reihen der Mitglieder gab es einige Anregungen, an welchen Stellen und in welchen Gebäuden insbesondere Geh- oder Sehbinderte mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Beispiele sind Außengastronomie und Verkaufsstände entlang von Plätzen und Straßen: „Hätte man bei der Einrichtung schon an Leitlinien und -wege gedacht, wäre vieles besser“, meinte Pandikow.

Ulrich Schwarten machte die Anwesenden im Auftrag der Verwaltung darauf aufmerksam, dass Sehbehinderte die Möglichkeit haben, sich die Internetseite der Stadt vorlesen zu lassen. Bislang hätten bereits 500 Nutzer diese Möglichkeit genutzt. Außerdem überlegt die Interessenvertretung, den CDU-Fraktionsvorsitzenden Oliver Fröhling in eine Sitzung einzuladen, um ihm und seiner Partei ihre Anliegen zu erläutern. ▪ gör

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