Barrierefreier Weg „vom Sternplatz bis Honolulu“

LÜDENSCHEID ▪ Einen tiefen Einblick in die freigelegte Unterwelt der Innenstadt gönnten sich gestern Nachmittag die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses am Sauerfeld. Projektleiter Hans-Jürgen Badziura vom Planungsamt erläuterte den Kommunalpolitikern den Stand der Arbeiten und kündigte an, der Einbau der „neuen Unterwelt“ liege im Zeit- und Kostenplan und sei im Wesentlichen möglicherweise bis Jahresende fertig. Einen der wichtigsten Vorteile für Fußgänger bezeichnete Badziura humorig: „Der barrierefreie Weg vom Sternplatz bis nach Honolulu.“

Weniger witzig verlief die anschließende Ausschusssitzung im Ratssaal, allerdings auch ohne große Aufreger. Die Vorschläge der Verwaltung im Hinblick auf die Eintragung von Gebäuden in die Denkmalliste – wir berichteten – passierten das Gremium einstimmig, ebenso die Ablehnung von Eintragungen. Demnach sollen das Eckhaus Jockuschstraße/Paulinenstraße und das Doppelhaus Parkstraße 58 / 60 künftig als Baudenkmäler gelten.

Die Umbenennung einer Straße und ihre Folgen: Drohenden Ärger mit Anwohnern der Straße Zum Weißen Pferd, die im unteren Abschnitt bald Bahnhofsallee heißen wird, sieht die Verwaltung nach einer Nachfrage des CDU-Ratsherrn Björn Weiß nicht heraufziehen. Der Abteilungsleiter für Bauservice im Rathaus, Dieter Rotter, verwies auf eine Bürgerversammlung. „Das Verständnis der betroffenen Anlieger war da, aber die Begeisterung hält sich natürlich in Grenzen.“ Künftig sollen Fahrer auf der Bahnhofsallee Vorfahrt vor Verkehrsteilnehmern am Weißen Pferd haben. Den Grund dafür erklärte Verkehrsplaner Hans Hutya: „Auf der Bahnhofsallee fahren Linienbusse.“

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