Viele begehrte Gegenstände

Bares für Rares (ZDF): Sensations-Angebot für Schreckensszene aus Elfenbein

Bares für Rares (ZDF) lockte auch am Mittwochabend wieder Millionen Zuschauer vor die TV-Bildschirme. Antiquitäten-Experte Detlev Kümmel aus Lüdenscheid wurde dabei Zeuge eines Sensations-Angebot für eine „Schreckensszene“ aus Elfenbein.

Ein imposantes Schloss im vorweihnachtlichen Lichterglanz, Expertisen auf corona*-konformem Abstand und der Charme von Bares-für-Rares-Moderator Horst Lichter: Die Weihnachtssendung der erfolgreichen Fernseh-Show Bares für Rares (ZDF) mit Beteiligung aus Lüdenscheid lockte auch am Mittwochabend mitten im Lockdown wieder Millionen vor den Fernsehbildschirm.

SendungBares für Rares
SenderZDF
ModeratorHorst Lichter
Erstausstrahlung3. August 2013

Bares für Rares (ZDF) mit Horst Lichter und Detlev Kümmel: Ein Teller aus Meissener Porzellan

Mittendrin: Der Antiquitäten-Experte und Galerist Detlev Kümmel aus Lüdenscheid. Seriös und der abendlichen Kälte trotzend im hellbraunen Mantel empfing er am Tresen vor dem Schloss zunächst einmal Sophia und Sven aus Köln. Einen Teller aus Meissener Porzellan, auf dem das Bildnis der Lisette prangte, wollten die beiden verkaufen und warteten zusammen mit Horst Lichter gespannt auf die Expertise von Detlev Kümmel.

100 Euro hatten sich die beiden vorgestellt, doch schon nach wenigen Minuten und einer Untersuchung mit schlohweißen Handschuhen machte der Lüdenscheider den beiden klar: Die gemalte Lisette mit ihrer Kerze in der Hand und dem Goldrand stammt aus der Zeit um 1870, und 1800 Euro wären durchaus angebracht. Sofia und Sven bekamen die begehrte Händlerkarte, Lisette wechselte für 1350 Euro den Besitzer.

Detlev Kümmel begutachtete einen Porzellanteller aus Meissen, den Sofia und Sven mitgebracht hatten. Am Ende gab’s 1350 Euro für die Antiquität.

Bares für Rares (ZDF) mit Horst Lichter und Detlev Kümmel: Überraschende Schätzung

Bei Bares für Rares (ZDF) wartete gleich die nächste Aufgabe für den Brügger Galeristen Detlev Kümmel: Constanze Hess trat mit einer martialisch anmutenden Figur aus Elfenbein vor die mit Lichterketten behängte Traumkulisse, ein „Zahnarzt“, der einem Gequälten auf einem Podest mit einer Zange einen Zahn zieht. Die Figur stamme aus einem Nachlass, erzählte Constanze. Kümmel, der sich im Übrigen über die Zeit mit seiner Familie freut, zeigte sich begeistert. Er erläuterte die filigrane Schnitzarbeit und erzählte nebenbei allerlei Wissenswertes über Figuren dieser Art. Seine Schätzung überraschte dann auch Constanze Hess – an die 2000 Euro würde die Figur wohl wert sein.

Vor der weihnachtlich illuminierten Kulisse des Schlosses Drachenburg bewertete der Lüdenscheider „Bares für Rares“-Experte Detlev Kümmel (links) mit Moderator Horst Lichter eine Schnitzarbeit aus Elfenbein für Constanze Hess.

„Großartig, wie man so ein menschliches Leid plastisch darstellen kann“, erkannte dann auch Händlerin Lisa Nüdling die Vorzüge. „Mein Vater war Zahnarzt“, zeigte auch Julian Schmitz-Avila Kaufinteresse. Da auch seine Kollegen nicht abgeschreckt waren, musste er am Ende 2650 Euro für die „Schreckensszene“ blechen.

Zwei Stunden bewerteten die „Bares für Rares“-Experten die mitgebrachten Schätze – vor dem Schloss an der frischen Abendluft, Geld gab’s auf Abstand dann im Innenraum. Eine Mondsichel-Madonna ging für 5000 Euro über den Händlertisch. Für eine Sternbrosche, wie sie einst Sissi als Kaiserin von Österreich trug, gar für 11 500 Euro. Der Sänger Tom Gaebler, der zuvor einen antiken Kaminschirm verkauft und den Erlös an die Kölner Tafel gestiftet hatte, interpretierte mit „White Christmas“ ein Weihnachtslied. Lehrreiches wurde im Schatten des weihnachtlichen Schlosses so ganz nebenbei vermittelt – und Corona spielte für zwei Stunden nur am Rande eine Rolle. - *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Screenshot: Jutta Rudewig

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare