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Bares für Rares (ZDF): Zwei Stars der Sendung wollen die Fans treffen

80-Euro-Waldi Walter Lehnertz und Detlev Kümmel bieten Meet & Greet zum Phänomenta-Geburtstag.
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80-Euro-Waldi und Detlev Kümmel bieten Meet & Greet zum Phänomenta-Geburtstag.

Die Phänomenta feiert ihr 25-jähriges Bestehen, und Detlev Kümmel wird am kommenden Wochenende, 26. und 27. Juni, zu Gast sein. In seiner Geburtsstadt Lüdenscheid ist der Galerist präsent, der bundesweit vielen Fernsehzuschauern als Experte aus der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ bekannt ist. Der 53-Jährige freut sich auf die beiden Tage in der Phänomenta. Am Samstag haben Fans die Möglichkeit, den Händler Walter Lehnertz und Kümmel bei einem Meet & Greet zu treffen.

Lüdenscheid - Am Sonntag wird der Lüdenscheider alleine den Wert mitgebrachter Gegenstände schätzen. LN-Redakteur Hans-Georg Gottfried Dittmann hat mit dem Lüdenscheider Galeristen gesprochen.

Herr Kümmel, wie kam es dazu, ein Meet & Greet und einen Schätztag in der Phänomenta zu veranstalten?

Aktuell feiert die Phänomenta ihr Jubiläumsjahr, deshalb wollen wir dort mehrere Aktionen starten. Zum einen werden Walter Lehnertz – also 80-Euro-Waldi – und ich am Samstag ein Meet & Greet veranstalten. Wir wollen dort die Leute treffen, uns mit ihnen unterhalten und Autogramme geben. Man kann auch Fragen über die Sendung oder die Phänomenta stellen. Gleichzeitig soll es dann auch eine kleine Führung geben, das heißt, man hat anschließend die Möglichkeit, sich die Phänomenta noch ein wenig anzuschauen. Am Sonntag sitze ich alleine dort und mache einen Schätztag. Coronabedingt fällt diese Veranstaltung etwas kleiner aus, damit die Leute nicht in großen Schlangen stehen.

Wie viele Leute sind zum Meet & Greet zugelassen?

Wir haben am Samstag zwei Zeitfenster, in dem je 200 Leute da sein dürfen. Das heißt also, wir müssen schon ein bisschen Gas geben. Aber wir können nicht sagen, wir lassen 1000 Leute oder mehr herein, das geht leider noch nicht. Das müssen wir dann noch mal wiederholen, wenn es wieder voller werden darf.

Schätztage in der Brügger Galerie Kümmel sind immer beliebte Ziele und gut besucht.

Und wie ist das Prozedere am Schätztag?

Am Sonntag werde ich alleine sein. Die Schätzung wird so ablaufen, dass die Leute – da wir auch hier coronabedingt das Ganze eindämmen müssen – online ein Zeitfenster buchen können. In diesem kann man dann mit seinen Objekten, ein bis zwei Stück an der Zahl, vorbeikommen, und ich schaue mir die Sachen an. Hier plant die Phänomenta zwölf Personen pro Zeitfenster ein. Dann hat man die Möglichkeit, das Ganze einigermaßen in Ruhe zu besprechen.

Wo bekomme ich Karten für die beiden Events?

Am Samstag gelten die normalen Phänomenta-Tickets. Die Zeitfenster für den Schätztag am Sonntag müssen extra gebucht werden. Auch das ist über die Homepage der Phänomenta möglich.

Schätzungen haben Sie bereits in Ihrer Galerie gemacht. Warum jetzt in der Phänomenta?

In diesem Fall ist alles im Namen der Phänomenta, das heißt, ich bin quasi nur das Werkzeug. Ich selber mache es kostenfrei, allerdings haben wir gesagt, da die Phänomenta auch ein bisschen Aufwand hat, dass wir eine Spende nehmen wollen. Also haben wir gesagt, wir nehmen für dieses Zeitfenster einen Obolus von fünf Euro, die aber nicht als Einnahme genommen werden, sondern es wird von der Phänomenta noch ausgesucht, an wen das Geld gestiftet wird. So habe ich das meistens gemacht. Es ist zwar kostenlos, aber wenn es geht, nicht umsonst, sondern für einen guten Zweck. Wenn man schon viele Leute zusammen bringt, dann kann man damit auch vielleicht ein bisschen was Gutes tun. Mir ging es ähnlich wie ganz, ganz vielen anderen Lüdenscheidern: Wir kennen sie, wir wissen alle, wo der Turm steht, wir finden das alle hochinteressant, aber waren noch nie da. Das hat sich für mich durch den Kontakt zur geändert.

Sie sind ja richtig begeistert.

Ja, und das war der Grund, warum ich gesagt habe, wir machen was. Da ich ja immer gerne auch noch jemanden dazu hole, habe ich mir den Waldi geholt. Er ist ja so ein Eifeler Urgestein, der ist einfach witzig, der ist lustig, der ist einfach auch ein Kundenmagnet. Ich alleine mache schon ein bisschen was, aber zusammen sind wir immer ein recht gutes Team, und das wird auf jeden Fall ein lustiger Tag werden. Wir haben auch einige Videos gemacht, die auf Facebook oder anderen Social-Media-Kanälen laufen. Wir möchten die Phänomenta schon gerne ein bisschen bekannter machen und vor allen Dingen auch Anreize geben, mal hinzugehen.

Detlev Kümmel (links) und Walter Lehnertz haben die Roboterdame Lüdia schon richtig ins Herz geschlossen.

Kaufen Sie auch Stücke oder schätzen Sie am Sonntag nur?

Wir kaufen auch. Aber der Plan ist eigentlich, dass ich eine Schätzung mache und die Leute erst mal informiere. Sollte dann aber jemand sagen, dass er das Ding nicht mehr haben will, dann können wir auch darüber reden, dass ich übernehme. Das ist leider auch, nein, es ist sehr häufig der Fall, dass die Leute ihre Stücke am liebsten nicht mehr behalten wollen. Aber zunächst möchten die meisten Menschen von mir erst mal wissen, was sie da haben, damit sie selbst ein Wertegefühl bekommen. Wenn dann der Wunsch des Verkaufens im Raum steht, dann ist es entweder für mich nicht interessant, dann habe ich vielleicht auch Kontakte, von denen ich sagen kann, dahin kann ich es vermitteln. Ich habe ja einen großen Fundus von Kollegen. Oder ich finde es sogar selber interessant, dann bin ich natürlich auch nicht nur der Informant, sondern auch noch ein Galerist, der dann noch gerne abkauft. Also eine Win-win-Situation für alle, aber im Endeffekt machen wir erst mal alle schlau.

Schätztag am 27. Juni

Maximal zwei Gegenstände, fünf Euro Spendengeld und einen festen Termin sollten Besucher der Phänomenta im „Handgepäck“ haben, wenn sie am Sonntag, 27. Juni, zum Schätztag ins Wissenschaftsmuseum gehen. Dort bewertet der Lüdenscheider „Barrer für Rares“-Experte Detlev Kümmel Schätze und solche, die es gern wären.

Über den Internetauftritt der Phänomenta Lüdenscheid kann für diesen Tag ein Zeitfenster zwischen 11 und 18 Uhr für die Schätzung gebucht werden. Detlev Kümmel sitzt in dieser Zeit im Phänorama. Auf der Seite ist ersichtlich, wie viele Termine in welchem Zeitraum noch frei sind. Jeweils 12 Schätzungen pro Stunde sind möglich, eingelassen wird jeweils nur eine Person. Das Schätzticket ist kein Besucherticket für die Phänomenta. Wer anschließend noch durch das Museum bummeln will, braucht ein zusätzliches Ticket. „Und für diejenigen, die ihren Schätztermin bei Detlev Kümmel nicht online buchen wollen oder können, finden wir eine Lösung“, sagt Martina Heutmann (Phänomenta).

Die Phänomenta weist darauf hin, dass darüber hinaus selbstverständlich die Möglichkeit für einen normalen Besuch am Phänomentaweg besteht. Zweimal 200 Gäste sind auch am 27. Juni gern gesehen. Alle Besucher müssen entweder als getestet, geimpft oder genesen gelten.

Welche Erwartungen haben Sie an das Meet & Greet nach der langen Coronapause?

Ich muss ja nur da sein. Ich kann mich mit den Leuten nett unterhalten, und ich hoffe, dass die Phänomenta einen guten Kaffee und ein paar andere Getränke bereithält. Dann kriegen wir jede Menge Spaß, das reicht doch. Ich werde an dem Tag nur konsumieren. Ich bin nur da und rede Blödsinn. Das kann ich gut (lacht).

Ich kann mich mit den Leuten nett unterhalten, und ich hoffe, dass die Phänomenta einen guten Kaffee und ein paar andere Getränke bereithält.

Detlev Kümmel

Aber da freuen wir uns auch drauf, weil ich merke, dass es wirklich immer wieder gut ankommt, wenn wir uns mal mit Leuten treffen, sie uns mal ein bisschen privat kennenlernen können, sowohl Waldi als auch mich. Das ist es auch, was man vielleicht bei uns nicht so erwartet, dass wir – ich sag es mal ganz blöd – publikumsnah sein wollen oder auch sind. Ich finde es eigentlich immer viel schöner, denn wenn alle sagen: Oh, der ist wirklich so nett, wie er im Fernsehen rüberkommt. Und wenn nicht alle sagen, was für ein arroganter Fatzke oder so was. Also am Ende wollen wir mit den Leuten ein bisschen Spaß haben.

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