STL übernimmt Umbau des  Brügger Verkehrsknotenpunkts

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Der Plan für den Umbau des Brügger Bahnhofgeländes zum neuen Verkehrsknotenpunkt.  

Lüdenscheid - Die Verknüpfung verschiedener Verkehrsknoten auf dem Brügger Bahnhofsgelände gilt als sehr wichtiges Infrastrukturprojekt und wurde daher am Montagnachmittag auch durch gleich mehrere erste Spatenstiche symbolisch hervorgehoben.

Jetzt geht es an die Umsetzung, die unter Leitung des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebes Lüdenscheid (STL) bis Ende 2017 abgeschlossen sein soll.

Nach Angaben des Verbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), der von den zuwendungsfähigen Kosten in Höhe von rund 1,65 Millionen Euro 90 Prozent übernimmt, wird der Busbahnhof Brügge derzeit von sechs Buslinien angefahren. Die heutige Haltestelleanlage entspreche aber nicht mehr den Erfordernissen einer modernen Umsteigeanlage und sei zudem nicht barrierefrei.

Der neue Busbahnhof sieht laut NWL einen ebenerdigen Umsteigeplatz für vier Busse vor – zwei Standard- und zwei Gelenkbuspositionen. „Die Haltestellen können parallel zu den Gleisen verlaufend angefahren werden, wodurch die Umsteigewege verkürzt werden.

Die Wartefläche des Busbahnhofes ermöglicht für die starken Umsteigebeziehungen ein gefahrloses und bequemes Umsteigen mit geringem Wege- und Zeitaufwand. Zudem ist sie barrierefrei mit dem neuen Bahnsteig verbunden.

Im Einfahrtsbereich der Busbahnhofsanlage sind zwei Busbereitstellungs- beziehungsweise Warteplätze vorgesehen. Zur Ausstattung gehören als Wetterschutz vier große Buswartehallen mit einer Größe von circa 6 x 1,50 Metern, eine dynamische Fahrgastinformationsanzeige und eine WC-Anlage.

Die Park & Ride-Anlage sieht 84 Stellplätze vor, davon vier Kurzzeitparkplätze sowie zwei Behindertenstellplätze. Eine Abstellmöglichkeit für 16 Fahrräder ist ebenfalls geplant. Insgesamt erstrecken sich die Busbahnhofs- und die P/B+R-Anlage auf einer Fläche von circa 4550 Quadratmetern.“

Bürgermeister Dieter Dzewas bedankte sich bei Thomas Gemke, stellvertretender NWL-Verbandsvorsteher, für die Förderung.

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