"Bäng Boom Best": Rock-Party im Saugerpark

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Lüdenscheid - Ein mit „BangBoomBlast!!!!“ beschriebenes Bild hatten die Bandmitglieder nach dem Konzert im Saugerpark in klassischer „Selfie-Manier“ auf ihre Facebook-Seite gestellt und dabei natürlich nicht die vier Ausrufezeichen vergessen. In der Tat haben die drei Musiker der John Porno Band am Samstag bei der zweiten „Bäng Boom Best“-Party in den Räumen von Best Carwash am Grebbecker Weg ihre komplette musikalische Bandbreite abgerufen: von leise bis laut und manchmal sogar darüber hinaus.

Von den kühleren Temperaturen des Wochenendes haben sich die Besucher nicht abhalten lassen: die Fans strömten trotz alledem wieder zahlreich in die Party-Zone, um neben den „Pornos“ auch noch das Unplugged-Duo Erkan & Lello zu sehen. 

Während die John Porno Band in der klassischen Besetzung mit Markus und Daniel Hartkopf sowie Ivo Rissone auflief, fehlte die Unterstützung am Keyboard. Dennoch fuhren die Vollblutmusiker mehr als zwei Stunden auf der Überholspur und verwandelten den Platz unmittelbar vor der Bühne in einen wilden „Moshpit“, in dem wild getanzt wurde. 

Dies zeigte sich vor allem dann, als mit Sebastian Wagemeyer ein Überraschungsgast auf die Bühne gebeten und ab diesem Moment eine härtere Gangart gefahren wurde. Die beiden Songs der Metal-Band „Rage Against the Machine“, neben „Killing in the Name“ noch „Bullet in the head“, verfehlten ihr Ziel in jedem Fall nicht und brachten die Menge zum Tanzen. Wer sich nicht herumschupsen lassen wollte, hatte an dieser Stelle die Möglichkeit, mal ein Getränk an der Bar zu nehmen. 

Doch auch die leisen Töne hatte die Band drauf. Das konnte „All Night Long“ von Lionel Richie sein oder aber ein von Anja Blitzhenner interpretierter Song der kürzlich verstorbenen Aretha Franklin. Auch der Rio Reiser-Klassiker „König von Deutschland“ oder der rockige „Skandal im Sperrbezirk“ der Spider Murphy Gang fehlte im Repertoire nicht. 

Zwei Minuten vor Mitternacht legte die Band eine kurze Pause ein. Der Grund: Sänger Daniel Hartkopf hatte Geburtstag, so dass um Punkt null Uhr ein Ständchen unter der lautstarken Mithilfe des Publikums aufgeführt wurde. Im Übrigen konnten an diesem Samstag gleich mehrere Besucher der Party ihren Geburtstag feiern.

 Weiter ging es dann mit dem gefühlvollen „Hey Jude“ von den Beatles, bevor die Musiker eine Viertelstunde später das erste Mal ihre Instrumente unter lautstarkem Applaus zur Seite legten. Die Zugaben folgten, darunter auch „Purple Rain“ von Prince. Einen Heiratsantrag hat es an diesem Abend auch noch auf der Bühne gegeben. Auch wenn dieser eher kurz ausfiel: die Braut hat ja gesagt.

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