Awo-Schild zu groß: Stadt schreitet ein

Weil es mehr als sechs Meter lang ist, hätte der Awo-Schriftzug am Duisbergweg nicht angebracht werden dürfen.

LÜDENSCHEID - Die Arbeiterwohlfahrt hat nach der Sanierung ihrer Familienbildungsstätte am Duisbergweg einen viel zu großen Schriftzug angebracht. Mit diesem Verstoß musste sich nach LN-Informationen am Mittwoch der Planungsausschuss in nichtöffentlicher Sitzung auseinandersetzen.

Aufgefallen war die Tatsache, dass die nur bis sechs Meter erlaubte Schrift zu lang geraten war, offenbar aufgrund eines Hinweises der Lüdenscheider Wohnstätten AG. Die hatte ihrerseits an ihrem Sitz an der nahen Liebigstraße eine große Aufschrift anbringen wollen und dafür, anders als die Awo, bei der Stadtverwaltung einen Antrag gestellt. Als dieser im Rathaus unter Verweis auf die Sechs-Meter-Regel abgelehnt wurde, verwiesen die LüWo-Vertreter auf das viel größere, die gesamte Höhe der Hauswand umfassende Logo in der Nachbarschaft. Daraufhin sahen sich städtische Mitarbeiter den Schriftzug an – und die Awo hatte ein Problem. Da es sich aber um einen gemeinnützig tätigen Träger handelt, war man sich dem Vernehmen nach im Ausschuss einig, dass es keine harte Strafe geben soll. Vielmehr sollen Stadt und Verband jetzt eine einvernehmliche und tragbare Lösung suchen.

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