Autoschau lockt Besucher nach Lüdenscheid

LÜDENSCHEID ▪ Der verkaufsoffene Sonntag hat sich nicht nur zu einer festen Institution, sondern auch zu einem liebgewonnenen Zeitvertreib bei den Lüdenscheidern entwickelt.

In Scharen kamen sie gestern in die Innenstadt, doch etwas war anders: Nicht nur die Geschäfte in und um das Sterncenter lockten mit offenen Türen und den verschiedenen Angeboten. Auf dem Rathausplatz und im Rosengarten präsentierten elf Autohändler rund 100 verschiedene Modelle von etwa 20 Marken. Von Kleinwagen über den Minivan bis hin zum Geländewagen oder komfortablen Cabrio – alles, was das Autoliebhaberherz höher schlagen lässt, war dabei. Auch Michael und Sandra Winkler schlenderten mit ihrer Tochter Kimberly an den Wagen entlang. „Im kommenden Jahr wollen wir uns ein neues Auto kaufen. Hier können wir uns schon einmal einen Überblick verschaffen“, sagte Michael Winkler. Stephan Gebing vom Autohaus Piepenstock musste ihn auch nicht lange bitten, in den VW Amarok einzusteigen, einem schwarzen, wuchtigen Pick-Up-Modell. „Bautechnisch erweckt dieser Wagen das meiste Aufsehen, aber marktführend ist er nicht“, verrät der Verkäufer. Zufrieden mit der Resonanz nutzten die Autohändler die Möglichkeit, potenzielle Kunden umfassend zu informieren – doch die Kunden durften die Wagen auch anfassen und ausprobieren.

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Verkaufsoffener Sonntag in Lüdenscheid

Im Rathaus konnte sich der autobegeisterte Nachwuchs unterdessen über die Karrierechancen in der Kfz-Branche informieren. Walter Pauli, Lehrlingswart der KfZ-Innung Lüdenscheid, führte seine kleinen und großen Gäste durch die informative Ausstellung des Landesverbandes, die die Möglichkeiten für Auszubildende aufzeigt - Studium inklusive.

Mitarbeiter der Stadtwerke Lüdenscheid informierten an einem Stand über die neue Mobilität: Dabei stellten sie das erste großproduzierte Elektro-Auto, das von Japan nach Europa und somit nach Deutschland gekommen ist, vor: Den Mitsubishi Imiev. Elektro-Fahrrad und -Segway konnten die Besucher in einem Probeparcours testen. „Das Auto ist agil, leise und sehr schnell. Das bringt neben dem ökologischen Faktor natürlich eine Menge Spaß“, sagte Andreas Sippel von den Stadtwerken. Bürgermeister Dieter Dzewas zeigte sich begeistert und machte deutlich, dass er Lüdenscheid als Vorreiter in der E-Mobilität sieht.

Nicht nur die City lud zum Bummel ein, auch außerhalb gab es einen siebten Einkaufstag: Die Innenarchitekten Martin Hübner und seine Frau Anne Sprenger-Hübner öffneten ihr Geschäft Am Wendelpfad, um Kunden zum Schauen, Stöbern und Informieren einzuladen. „Wir haben derzeit einige Schnäppchen wegen der bevorstehenden Renovierung“, sagte Anne Sprenger-Hübner. Natürlich stehen Gartenmöbel im Vordergrund, denn nach dem schönen Wetter wollen viele Lüdenscheider Garten, Terasse und Balkon neu möblieren. Im Sommer soll das geräumige Einrichtungshaus ein neues Gesicht bekommen. -vera

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