Autoschau als Appetit-Anreger

LÜDENSCHEID ▪ Eine Autoschau für die ganze Familie, mit einem Programm, bei dem Jung und Alt auf ihre Kosten kommen sollen und das auch für Auswärtige attraktiv ist – dieses Ziel hat sich Thomas Gnatowski für den 6. Mai gesetzt. Wie berichtet, hatte sein „Tommy Entertainment“ den Zuschlag bekommen, das Rahmenprogramm für zwei verkaufsoffene Sonntage zu gestalten – und Gnatowski hat sich viel vorgenommen.

„Klasse statt Masse“ ist dabei sein Credo für die Autoschau, „denn ich möchte nicht einfach nur hundert Fahrzeugmodelle auf den Platz stellen, sondern möglichst viele Höhepunkte setzen“, erklärt der Unternehmer im Gespräch mit unserer Zeitung. Ihm sei wichtig, dass sich am Ende nicht allein Autoliebhaber wohlfühlen, sondern alle Besucher auf ihre Kosten kommen. „Wir wollen den Appetit anregen.“

Während Gnatowski mit einigen Autohäusern noch in Verhandlung steht, hat er die Zusage von anderen bereits in der Tasche: Ob ein sparsamer SUV von Mazda Meier, ein Sonderstand für den VW-Up vom Autohaus Piepenstock oder die neuesten Modelle von Ford Pflug – auch Thomas Gnatowski setzt auf die Vielfalt. Ein Höhepunkt soll dabei neben einem in 70 Metern Höhe schwebendem Auto auch die Vorstellung eines Stadtfahrzeugs der Firma Renault (Autohaus Berker) sein, mit dem das Fahren laut Gnatowski schon 16-Jährigen erlaubt sein soll. „Bei einer Road-Show können Interessierte das dann gleich mal ausprobieren.“

Ebenfalls mit im Boot ist die Firma Illhardt, die mit einem Modellbauer aus Nürnberg ferngesteuerte Elektro-Buggys zeigen wird, sowie Vertreter der Stadtwerke, die Pedelecs und Elektro-Roller mitbringen werden. Neben Gewinnspielen der einzelnen Aussteller dürfen sich die Besucher zudem auf die Ausstellung eines Juweliers bei Audi Piepenstock, einen „mobilen Aufenthaltssaal“ zum gemütlichen Verweilen sowie Spielgeräte für die Kinder freuen. „Sollte der Raum auf dem Rathaus- und Sternplatz nicht ausreichen, dann könnten wir uns auch eine Ausweitung in den Rosengarten vorstellen“, so Gnatowski weiter, der weiß: „Aller Anfang ist schwer, aber wir bemühen uns, für Lüdenscheid etwas zu bieten und die Ideen so gut wie möglich umzusetzen. Und wenn das Wetter mitspielt, dann wird das eine gelungene Sache.“

Den zweiten verkaufsoffenen Sonntag wird Gnatowski übrigens am 7. Oktober gestalten – und auch dafür hat er bereits Ideen: „Mir schwebt da ein Oktoberfest im kleinen Stil vor.“

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