Lesung im Stock

Premiere für Autorin Alexandra Schmidt

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Alexandra Schmidt hat bereits vier Romane veröffentlicht, weitere sind schon geschrieben – aber dennoch präsentierte die Autorin am Freitag im Stock ihre erste öffentliche Lesung.

Lüdenscheid – Dass Alexandra Schmidt am Freitag im Stock ihre erste öffentliche Lesung absolvierte, heißt noch lange nicht, dass die aus dem ostfriesischen Norden stammende Autorin in ihrem Metier nicht schon längst ein alter Hase ist: Von ihrer auf sieben Bände ausgelegten Romanreihe „Die Betonys“ hat sie seit Mitte 2018 die ersten drei Teile über die Self-Publishing-Plattform Books on Demand veröffentlicht, und auch ihr Roman „Flanders Fluch“ ist bereits auf dieselbe Weise erschienen.

Zahlreiche weitere Romane sind längst geschrieben, auch sie sollen in den nächsten Monaten publiziert werden. Im Internet hat sich die 28-Jährige, die inzwischen mit ihrem Partner im Sauerland lebt, im Rahmen von Online-Lesungen sowie auf Plattformen wie www.lovelybooks.de, auf der Bücher rezensiert werden, einen guten Namen gemacht.

„Die Leser auf diesen Plattformen mögen meine Romane sehr und fragen immer wieder, ob schon etwas Neues fertig geworden ist“, erklärt Alexandra Schmidt. „Das ist auch der Grund, weshalb ich in so kurzer Zeit so viele Bücher veröffentliche. Ich freue mich sehr über die viele positive Resonanz und möchte gerne im Gespräch bleiben.“ 

Im Stock konnten sich die Besucher nun bei Schmidts erster öffentlicher Lesung außerhalb des Internets einen Eindruck von zwei Romanen aus ihrer Feder verschaffen. Zum einen las die Autorin aus ihrem Debütroman „Ira – Zorn des Taaffeits“, dem ersten Teil der Reihe „Die Betonys“, zum anderen aus „Flanders Fluch“, bei dem es sich um ein für sich stehendes Werk handelt, das kein Bestandteil einer Serie ist. 

Alexandra Schmidt stellt je zwei Textpassagen aus jedem Werk vor und erläuterte zwischendurch weitere Teile der Handlung. Bei „Ira – Zorn des Taafeits“ sowie den nachfolgenden sieben Romanen der Betony-Reihe handelt es sich um eine Mischung aus Krimi und Thriller, in deren Mittelpunkt die Fotografin Edda Betony steht. Nach der vermeintlichen Entführung ihres Cousins Tewes bittet ihre Tante sie, in ihren Heimatort zurückzukehren und ihr zu helfen. Dort angekommen stellt sie fest, dass ihr Onkel in die Tat verwickelt zu sein scheint und mehr weiß, als er zugibt.

Auch „Flanders Fluch“ beginnt mit einer Rückkehr – und zwar von der des verschuldeten Architekten Matthias Veigerl, der in seinem Heimatort Flander inmitten von Menschen mit dunkler Vergangenheit das Rätsel seiner Herkunft lösen möchte. Es entspinnt sich daraus eine düstere Geschichte aus Liebe und Hass, genährt aus schrecklichen Ereignissen während des Zweiten Weltkrieges.

Im Anschluss an die Lesung hatten die Gäste die Möglichkeit, Bücher zu erwerben, sie von der Autorin signieren zu lassen und über ihre Geschichten mit ihr zu sprechen. Auch zukünftig möchte Alexandra Schmidt Lesungen durchführen, genaue Termine stehen allerdings noch nicht fest.

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