"Babylon Berlin"-Autor Volker Kutscher kommt ins Kulturhaus

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Volker Kutscher kommt ins Kulturhaus.

Lüdenscheid - Volker Kutschers Romanfigur Gereon Rath ist Kult: Der aus dem katholischen Köln stammende, im pulsierenden Berlin der späten 1920er und frühen 1930er Jahre ermittelnde Kriminalkommissar ist nicht nur der Held einer erfolgreichen Buchreihe, sondern inzwischen auch einer hochgelobten, von Tom Tykwer verfilmten Fernsehserie.

Am 8. November fesselte die ARD mit „Babylon Berlin“ Millionen Zuschauer vor dem Fernseher, am 21. November (Mittwoch) ist der „Erfinder“ von Gereon Rath zu Gast im Kulturhaus. Dem Institut für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen ist es gelungen, Volker Kutscher zu einem moderierten Gespräch nach Lüdenscheid zu holen. Beginn ist um 18 Uhr im Kulturhaus.

Moderieren wird Prof. Dr. Wolfgang Kruse (Fern-Uni). In der Zeit der Weltwirtschaftskrise und des aufkommenden Nationalsozialismus führt Kutscher seinen Helden durch die Verlockungen und Abgründe der ultramodernen Metropole und zugleich durch die Widersprüche seiner eigenen Persönlichkeit, die ihn immer wieder an die Grenze zwischen Legalität und Illegalität führen – mehr oder weniger gemeinsam mit seiner Kollegin, Geliebten und späteren Frau Charlotte Ritter.

Im Gespräch mit dem Historiker und Krimifan Prof. Wolfgang Kruse wird Volker Kutscher über die historischen Zusammenhänge und ihre literarische Gestaltung, über das Verhältnis von Fiktion und Realität, Roman und Film, über seine persönlichen Zugänge zum Thema und nicht zuletzt über die Zukunft von Gereon Rath und Charly Ritter Auskunft geben. 

Kutscher, geboren 1962, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichtswissenschaft an den Universitäten in Wuppertal und Köln. Er ist Journalist und Schriftsteller und wird im Anschluss Bücher signieren. Der Eintritt ist frei. Es stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung.

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