"Es ist ein Prozess" 

Kostal: Bislang 89 Mitarbeiter in Transfergesellschaft 

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Der Kostal-Hauptsitz in Lüdenscheid.

Lüdenscheid – Im März kündigte der Lüdenscheider Automobilzulieferer Kostal den Abbau von rund 330 Arbeitsplätzen ab. Jetzt hat die Transfergesellschaft ihre Arbeit aufgenommen. 

Der im März 2018 angekündigte Abbau von rund 330 Arbeitsplätzen bei Kostal zeigte, dass auch einer der größten Automobilzulieferer weltweit Antworten suchen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. 

Am Ende ist die Zahl der Entlassungen – aus unterschiedlichen Gründen – deutlich geringer. Das Angebot von Qualifizierungsmaßnahmen durch die Transfergesellschaft „pro Person“ aus Wuppertal hätten bislang 89 Personen angenommen, teilte Gudrun Gerhardt auf Anfrage mit. 

„Nicht alle haben das Angebot genutzt. Der eine oder andere hat auch schnell etwas Neues gefunden“, sagte die Erste Bevollmächtigte der IG Metall Märkischer Kreis. Aber: „Es ist ein Prozess.“ Im Laufe der nächsten Monate könnte noch Bewegung entstehen. Zudem hätten rentennahe Jahrgänge freiwillige Regelungen mit Kostal getroffen: „Dann konnten andere bleiben.“

Vor allem für Montiererinnen sei die Qualifizierung interessant, zumal das Gros aus anderen Berufen oder ungelernt gewesen sei. Die Arbeit von Transfergesellschaft und Arbeitsagentur sei breit gestreut und umfasse Gespräche und Bewerbungstrainings, Deutschkurse oder auch die Vermittlung in eine einjährige Ausbildung.

Lesen Sie dazu auch:

Kostal-Entlassungen: Das sagen Gewerkschaft und Betriebsrat

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