Kopfschütteln über „Spitzenleistung“

Autofahrer aus MK mit 122 Stundenkilometern auf der Talstraße erwischt

Ein Polizist blitzt.
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Symbolbild

Die Quote der Raser auf der Talstraße scheint zu sinken. Doch vereinzelte „Spitzenleistungen“ lösen bei den Radarteams der Polizei immer noch Kopfschütteln aus.

Lüdenscheid - So passierten am Donnerstag in der Zeit zwischen 8 und 12.45 Uhr genau 3200 Fahrzeuge die Kontrollstelle, an der außerhalb geschlossener Ortschaft ein Tempolimit von 70 Stundenkilometern gilt.

68 Verkehrsteilnehmer handelten sich kostenpflichtige Verwarnungen ein. Fünf waren so schnell, dass sie jetzt Bußgeldverfahren am Hals haben.

Ein heimischer Autofahrer mit MK-Kennzeichen, der die Strecke mutmaßlich gut kennt und eventuell auch über die Philosophie der Polizei in ihrem Kampf gegen Raserei als Unfallursache Nummer 1 Bescheid weiß – dieser Fahrer rauschte mit 122 km/h an den Polizisten vorbei.

Laut Bußgeldrechner sind dafür 240 Euro und ein Monat Fahrverbot fällig – noch. Denn die aktuell geplanten Änderungen des Bußgeldkataloges sehen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen pauschal etwa eine Verdoppelung der Strafen vor.

Laut Polizei werden die Kontrollen mit der Radarpistole unvermindert fortgesetzt.

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