Autobahnmeisterei für 1,2 Millionen Euro renoviert

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Die Bauarbeiten auf dem Platz der Autobahnmeisterei erfolgen im laufenden Betrieb und sollen Ende September – also rechtzeitig vor der Wintersaison – abgeschlossen sein.

Lüdenscheid - Angefangen hat alles damit, dass der Kanal unter dem Platz erneuert werden musste. Das hat der Landesbetrieb „Straßen.NRW“ zum Anlass genommen, gleich das gesamte Gelände der Autobahnmeisterei einer Generalüberholung zu unterziehen. Insgesamt investiert der Betrieb zurzeit rund 1,2 Millionen Euro an der Werdohler Landstraße.

Betriebsdienstleiter Jens Kaminski betont, dass Gebäude und Platz nunmehr fast 44 Jahre auf dem Buckel haben. „Fast alles ist noch so wie am Anfang“, sagt er. Deshalb sei es nur sinnvoll gewesen, wenn sowieso alles aufgebuddelt werden muss, gleichzeitig den gesamten Platz neu zu befestigen und die Stellplätze entsprechend den aktuellen Bedürfnissen zu optimieren. Dazu entsteht im Winkel zwischen Bürogebäude und einer der beiden Fahrzeughallen ein kompletter Neubau für moderne Sozialräume für die Mitarbeiter. I-Tüpfelchen ist der neue Anstrich für Fahrzeughallen und Tore.

Zwischen Bürogebäude und Fahrzeughallen entstehen die komplett neuen Sozialräume für die Mitarbeiter.

Unter anderem wird in diesem Rahmen die Stellfläche für Fahrzeuge und Geräte vergrößert, um den modernenen Anforderungen gerecht zu werden. „Vor 44 Jahren wurde noch viel schwere Arbeit von Hand geleistet“, erklärt Kaminski. Heute gebe es deutlich mehr Geräte und die Fahrzeuge seien nicht zuletzt durch moderne Technik größer und schwerer. Deshalb werde mehr Raum benötigt, um Gerätschaften abzustellen. Dazu werden die Türen und Tore der Fahrzeughallen vor dem Anstrich entrostet und gewartet.

Der neue Sozialbereich ist notwendig, weil die alten Umkleiden im Keller des Bürogebäudes nicht mehr zeitgemäß und darüber hinaus renovierungsbedürftig sind. „Die müssten ohnehin erneuert werden“, sagt Kaminski. Mit dem Neubau entspreche man den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen. Gleichzeitig werde ein eigener Bereich für Frauen eingerichtet. Denn der Ausbildungsberuf Straßenwärter finde immer mehr weibliche Bewerber.

Betriebsdienstleiter Jens Kaminski zeigt, wie der Platz neu befestigt wird, nachdem die neuen Kanäle liegen.

Bei der ausführenden Baufirma, der Straßen- und Tiefbau GmbH aus Kirchhundem, bedankt Kaminski sich für die gute Kooperation. Schließlich müsse die Arbeit der Autobahmeisterei trotz der Bauarbeiten ohne Einschränkungen weiter gehen. „Die Abstimmung klappt hervorragend.“ Begonnen hat die Maßnahme bereits am 15. März. Der Platz soll Ende September komplett fertig sein – also rechtzeitig, bevor der Winterdienst wieder die komplette Einsatzbereitschaft von Mannschaft und Gerät fordert. Der Neubau der Sozialräume wird noch etwas länger brauchen. - Von Bettina Görlitzer

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