Autobahn war für neue Leitungen gesperrt

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In luftiger Höhe müssen die Hochspannungsleitungen ausgetauscht werden – die scheinbar bodenlos hängenden Leitern dienen auch dazu, um in die Gondeln zu steigen, die von einem Masten zum anderen, in diesem Fall quer über die Autobahn, fahren.

Lüdenscheid - Reparaturen und Erneuerungen sind nichts Ungewöhnliches, wenn technisches Gerät oder Zubehör in die Jahre gekommen ist. Spektakulär werden solche Arbeiten aber dann, wenn sie - wie am Dienstagvormittag - an schwer zugänglichen Stellen stattfinden oder weitreichende Folgen haben.

Weil die Enervie AG die Hochspannungsleitung Lüdenscheid 1 erneuerte, musste gegen 10 Uhr im Bereich Buschhausen für wenige Minuten die Sauerlandlinie in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt werden.

Eine reine Vorsichtsmaßnahme, erklärte Enervie-Sprecher Andreas Köster. Denn wenn die alten Leitungsseile in luftiger Höhe entfernt werden, könnte es passieren, dass sich ein Abstandshalter löst und herunterfällt. Wenn der dann ausgerechnet auf ein Auto kracht, das mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, könnte das schwerwiegende Folgen haben.

Die Enervie AG ist seit einigen Jahren damit beschäftigt, nach und nach die Hochspanungsleitungen in ihrem Trassennnetz auszutauschen. Dabei handelt es sich um eine turnußmäßige Aktion. Die Leitungen sind inzwischen rund 50 Jahre alt. Bei dem 110 Kilovolt-Kabel Lüdenscheid 1 handelt es sich um eine Verbindungsleitung zwischen dem Umspannwerk an der Lennestraße und dem Kraftwerk in Werdohl-Elverlingsen.

In einigen Wochen wird es an selber Stelle eine ähnliche Aktion geben – dann wird die Leitung Lüdenscheid 2 ausgetauscht. -  gör

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