Ausstellung „privatim“ in der Galerie eröffnet

Vor mehr als 150 Gästen wurde die Ausstellung am Abend eröffnet.

LÜDENSCHEID - Die Dankesworte blieben am Abend dem Protagonisten überlassen: Auf der Empore der Städtischen Galerie, die die Menge der Gäste kaum fassen konnte, begrüßte Klaus Crummenerl namentlich alte Wegbegleiter wie Erich Reusch, mit seinen 85 Jahren der älteste Künstler, von dem Werke in der frisch eröffneten Ausstellung „privatim“ ausgestellt sind.

Helmut Dirnaicher sei aus Mailand angereist, Nikolaus Gerhart aus München, Edgar Hofschen habe es mit Hückeswagen nicht ganz so weit gehabt.

Launig bedankte sich der Kunstsammler, der mit „privatim“ Einblicke in seinen umfangreichen künstlerischen Fundus gewährt, bei Galerieleiterin Hilke Möller und ihrer Vertreterin Sandra Tellkamp, die mit dem Beginn ihres Mutterschutzes glücklicherweise bis nach der Ausstellungseröffnung gewartet habe. Sein Dank galt aber auch Wolff-Dieter Theissen, „dass er als Kulturdezernent als einer von wenigen ganz deutlich Farbe bekannt hat“.

Zuvor hatte Theissen in seinem Grußwort die große Zahl der Gäste in einer Zeit des Umbruchs und der Diskussionen, die hinsichtlich des Fortbestands der Galerie Schlimmstes befürchten ließen, als ein Zeichen von Solidarität gewertet. Die verklausulierte Existenzfrage stünde im Raum – wieder einmal. Paradox sei, dass diese ausgerechnet von Kulturpolitikern gestellt würde. Aber an der Richtung des politischen Willens gäbe es keinen Zweifel. - rudi

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