"Pop und Pille" endet mit Missing Links

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The Missing Links spielt zum Abschluss der Ausstellung in den Museen.

Lüdenscheid – Mit kleinen und großen Paukenschlägen geht die Ausstellung „Pop und Pille“ in den Museen ihrem Ende zu. Am kommenden Sonntag endet die Ausstellung, in der Folgewoche wird abgebaut. Zahlreiche Exponate müssen an ihren ursprünglichen Ort zurück transportiert werden.

Die Nachfrage an öffentlichen Führungen ist ungebrochen. So bietet das Museumsteam auch in dieser Woche noch Führungen an – zum Beispiel am Donnerstag, 24. Januar, ab 18 Uhr, am Freitag, 25. Januar ab 17 Uhr und am kommenden Samstag und Sonntag, jeweils ab 15 und ab 16 Uhr. Museumsleiter Dr. Eckhard Trox und Ursula Delhougne wollen den Besuchern die Epoche der Jugendrevolte nahebringen.

Bereits am Freitag trafen sich wieder Lüdenscheider in gemütlicher Runde im „Erzählcafé“, um über die Zeit um 1968 zu diskutieren. Bereits im November war das „Erzählcafé“ gut besucht, und so war auch diesmal die Nachfrage groß. Die Organisatorinnen Ursula Delhougne und Katrin Volkmer boten unter anderem eine Schreibwerkstatt an sowie Erzählspiele und Kunstaktionen.

Das Zusammentreffen verschiedener Gäste sorgte für viel Gesprächsstoff über die damals neue Beatmusik, die Freizeitgestaltung und die Mode. Die Café-Gäste beschrieben die Veränderung der Gesellschaft als Weg in eine freie, tolerante und schöne Zeit. Zum Ende der Ausstellung geht's am kommenden Samstag in den Museen musikalisch noch einmal richtig zur Sache. Die Band The Missing Links, 1963 in Werdohl gegründet und dem Beat immer treu geblieben, gibt am 26. Januar ab 19 Uhr ein Konzert und lässt die Hits der 60er- und 70er-Jahre aufleben. Lüdenscheid galt in den 60er- Jahren als Hochburg der Beatmusik, in der lokale Bands sowie überregional und international prominente Gruppen auftraten. The Missing Links waren von Anfang an mit dabei. Die ersten Auftritte fanden im Schützenheim Werdohl und in Hohenlimburg statt. Olli (Hans-Dieter Pohlenz) vom Jazzclub Lüdenscheid verschaffte der Band dann bald Auftrittstermine im Studio 19, und Gottfried Schumann baute die Band stets in die Programmabläufe in der Kerksig- und Schützenhalle ein.

Ob in Jugendheimen, Tanzschule Görres an der Kölner Straße – The Missing Links waren dort regelmäßig vertreten. Im Jahr 2000 lebte The Missing Links mit den zwei Gründungsmitgliedern Klaus Friese (Lüdenscheid, Gitarre/Gesang) und Wolfgang Lahme (Kaarst, Schlagzeug/Gesang) wieder auf. Zu der langjährigen Stammbesetzung gehören auch Jörg Holwe (Plettenberg, Solo-Gitarre/Gesang) und Martin Jipps Hemmes (Düsseldorf, Bass/Gesang). Beim Konzert in den Museen kommen Liebhaber des Beats, zum Beispiel von den Beatles, Stones, Kinks, Spencer Davies, Beach Boys, CCR, Thin Lizzy, The Hollies, Small Faces, The Lords, The Rattles, The Who auf ihre Kosten.

Getränke und Frikadellen werden angeboten, der Eintritt kostet acht Euro. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

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