100 Jahre Friedensarbeit in der Region

Bernd Benscheidt, Martin Sander und Matthias Wagner laden ein zur Ausstellung im Bürgerforum.

Lüdenscheid - Weltkrieg I und Weltkrieg II, Kalter Krieg und lukrative Waffenexporte – das Jahr 2014 und damit den Zeitpunkt 100 Jahre nach Ausbruch des ersten Weltkriegs nehmen Friedensgruppen aus der Region zum Anlass zu beleuchten, ob es in dieser Zeit denn auch einen Gegenpart gab zum Militarismus in all seinen Facetten.

Ab Montag, 25. August, ist im Bürgerforum des Rathauses die Wanderausstellung „Frieden gegen Krieg – Gewissen gegen Gewehre“ zu sehen, erarbeitet von Friedensaktivisten aus Lüdenscheid, Iserlohn, Altena und Hagen, getragen von der Idee, dem Kriegsdenken und -handeln einen positiven Gegenpart entgegenzusetzen.

Finanziell unterstützt wird das Projektdurch die Landeszentrale für politische Bildung und Gewerkschaften im heimischen Raum, darunter die GEW, IG Metall, ver.di Südwestfalen, DGB MK und auch durch die Polizeigewerkschaft GdP.

Genauer gesagt sind es sogar zwei Ausstellungen, die von Montag bis zum 12. September im Rathaus zu sehen sein werden. Zum einen ist es das neu konzipierte Projekt mit 44 so genannten Roll-ups, die Auskunft geben über Friedensarbeit in den verschiedenen Städten der Region in den jeweiligen Zeiträumen. Zum anderen wird zu sehen sein die Ausstellung, die die Friedensgruppe zum 90. Jahrestag des ersten Weltkriegs in Lüdenscheid zusammengestellt hat. Insgesamt sind es rund 100 Exponate, die ab Montag im Bürgerforum zu sehen sein werden.

3600 Broschüren zur Ausstellung sind inzwischen an Schulen verteilt, alle Schulen sind eingeladen, die Ausstellung zu besuchen zu den festen Zeiten (dienstags, 17 Uhr) oder Termine zu vereinbaren unter Tel. 0 23 51-2 51 38.

Die Eröffnung findet um 18 Uhr statt. Gastrednerin ist Heidemarie Wieczorek-Zeul, frühere Entwicklungsinisterin. Ihr Thema: „Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten.“ - flo

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