Anne Schemm zeigt Bilder in Spachtelchnik

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Anne Schemm stellt ihre Werke im „Kleinen Prinzen“ aus.

Lüdenscheid  - Marmormehl ist das, was den Bildern ihre Geschichte gibt: Eine Handvoll davon und ein wenig Lavagestein hat die Künstlerin Anne Schemm vom Ätna mitgebracht und daraus ein Exponat erstellt, das zusammen mit 23 weiteren Bildern bis Ende Januar im „Kleinen Prinzen“ an der Luisenstraße zu sehen ist. „Rückenwind“ heißt ein anderes, ein drittes hat den Afghanistan-Konflikt als Grundlage für die künstlerische Auseinandersetzung.

Die Altenaer Künstlerin ist zum wiederholten Mal zu Gast im „Kleinen Prinzen“. In jedem Bild, so sagt sie, stecke sie selbst, und jedes Werk erzählt eine Geschichte. „Kreuzung“ zum Beispiel, mit seiner rauen Oberfläche, Sand, Ringen und die durchschimmernden Farbpigmente, die manchmal nur aufgepustet sind.

Die gelernte Damenschneiderin hat schon von Berufs wegen eine Affinität zu Stoffen und kam so an die Seidenmalerei, mit der sie sich auch heute noch beschäftigt. 1997 besuchte sie im Altmühltal eine Kunstschule, um sich weiter zu entwickeln, anschließend wurde sie Dozentin an der VHS Rahmede, 1999 folgte die erste Einzelausstellung. Im heimischen Raum sind die Werke Anne Schemms durch viele Ausstellungen bekannt. Für die Präsentation im „Kleinen Prinzen“ hat sie überwiegend Exponate in Spachteltechnik ausgewählt. Die Bilder sind kaufbar, Listen liegen aus. Wer mit der Künstlerin Kontakt aufnehmen möchte: hp.schemm@gmx.de.

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