Mehr Zeit für Wahrnehmung

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"Flat Volumes" geht in die Verlängerung.

Lüdenscheid - „Wir freuen uns, dass die Ausstellung verlängert werden kann. Die Werke sind noch bis zum 24. Juni zu sehen.“ Galerieleiterin Dr. Susanne Conzen hofft noch auf viele Besucher, die in den Wechselausstellungsräumen der Städtischen Galerie die Arbeiten der beiden Künstlerinnen Alex Grein und Julia Gruner sehen möchten.

Die Ausstellung der beiden jungen Frauen endet mit einer Finissage. Ursprünglich war geplant, die Ausstellung mit Werken aus der modernen Kunst am 3. Juni enden zu lassen. Beide Künstlerinnen haben sich bereit erklärt, ihre Arbeiten noch drei Wochen länger in Lüdenscheid zu präsentieren.

So können noch drei weitere Termine für den Besuch eines begleiteten Rundgangs durch die Ausstellung angeboten werden. Beide Künstlerinnen haben an der Kunstakademie Düsseldorf studiert und einen biografischen Bezug zur Region.

Alex Grein ist Preisträgerin der Märkischen Kulturkonferenz, Julia Gruner ist in Lüdenscheid geboren. Zu sehen sind Arbeiten, die den Zusammenhang zwischen Bild und Bildträger aus verschiedenen Blickwinkeln präsentieren, was bei den Betrachtern zu unterschiedlichen Wahrnehmungen führt. Am 24. Juni (Sonntag) um 17 Uhr endet die Ausstellung dann schließlich im Rahmen einer Finissage in Anwesenheit der beiden Künstlerinnen. Diese Lüdenscheider Präsentation ist für beide eine Premiere intensiver Zusammenarbeit, die nicht nur die Konzeption und Umsetzung des Kunstprojektes für und in den Räumen der Städtischen Galerie betraf, sondern auch die begleitende Herausgabe eines Kataloges.

 „Die außergewöhnlichen Farb-Objekte Julia Gruners und fotografisch basierten Wandarbeiten Alex Greins erstaunen, irritieren und verwirren unsere Sinne. Ein raffiniertes Spiel um echt und falsch entfaltet sich in den Arbeiten“, so die Galerieleiterin. Die Verlängerung der Ausstellung bietet die Möglichkeit, am Sonntag, 27. Mai und 10. Juni, jeweils ab 15 Uhr mehr über die Arbeitsweise und die künstlerische Konzeption von Alex Grein und Julia Gruner zu erfahren. Die Teilnahme kostet jeweils drei Euro. Bis zur Finissage ist auch der Katalog fertig. Beide Künstlerinnen haben in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Julius Brauckmann und der Grafikerin Lisa Pommerenke ein regelrechtes „Künstlerbuch“ gestaltet. Dieses soll nicht nur die Lüdenscheider Ausstellung bildmäßig erfassen, sondern vor allem die außergewöhnlichen Wirkmechanismen der Objekte, Fotografien und Wandarbeiten spiegeln. Beat Wismer und Romina Dümler konnten als Autoren des Kataloges gewonnen werden.

Susanne Conzen: „Wir freuen uns zum Abschluss des Projektes, das nur mit finanzieller Förderung der Kunststiftung NRW und der Kunstfreunde umgesetzt werden konnte, auf viele interessierte Besucher.“ Der Besuch der Finissage ist kostenlos. 

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