Ausgesperrt: Schlüsseldienste im Visier

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Zum Weltverbrauchertag am Samstag warnen Fachleute und Geschädigte vor betrügerischen Schlüsseldiensten.

Lüdenscheid - Am 15. März ist Weltverbrauchertag, und auch an diesem Tag wird es wieder passieren: Verbraucher sperren sich aus, rufen den erstbesten Schlüsseldienst an und werden ausgenommen.

„Der Erstbeste ist eben nicht der Beste“, warnt Magdalena Ermert, Chefin der Verbraucherzentrale an der Altenaer Straße, vor schwarzen Schafen der Branche. Die schreckten selbst vor Drohungen („dann mache ich die Tür eben wieder zu“) nicht zurück, um ihre überhöhten Rechnungen sofort zu kassieren. Eine alte Dame, erinnert sich Magdalena Ermert, hätte der „Helfer“ sogar im Nachthemd zu ihrem Geldautomaten kutschiert, damit sie Bargeld holen konnte. Im Zweifel sollte ein Verbraucher lieber die Polizei holen, rät die Fachfrau. Wer gezahlt habe, bekomme kein Geld zurück.

Skepsis sei bereits angesagt, wenn im Telefonbuch schon „Rufumleitung nach...“ unter der Nummer stehe. Anbieter vor Ort empfehlen sich mit Festnetzanschluss und Adresse. Anlässlich des Weltverbrauchertages sammeln Ordnungsamt und Verbraucherzentrale nun schlechte Erfahrungen Betrogener. - sum

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