Aufgepäppelt: Ehepaar Melis entlässt 14 Turmfalken in die Natur

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Inzwischen sind die Turmfalken herangewachsen, in dieser Woche zogen sie von der Pflegestation in eine Auswilderungsvoliere um.

Lüdenscheid - 14 Turmfalken haben Anke und Bob Melis seit Anfang Juni bei sich Zuhause in Lüdenscheid aufgepäppelt und für die Auswilderung vorbereitet.

Sie erwarten dieses Jahr noch mehr der Tiere in ihrer Vogelpflegestelle, die vom Nabu MK (Naturschutzbund Deutschland Märkischer Kreisverband) unterstützt wird. 2017 hat das Ehepaar die stolze Zahl von 24 Turmfalken gepflegt, 22 von ihnen konnten anschließend in die Natur entlassen werden. „Hier ist eine Intensivstation“, sagt Anke Melis. 

Bei den Turmfalken handele es sich in diesem Jahr hauptsächlich um Nestlinge, die von Menschen auf dem Boden gefunden worden seien und dann in die Pflegestation gebracht wurden, erklärt das Ehepaar. „Die Jungtiere sind aus dem Nest gefallen, vielleicht weil sie angegriffen wurden oder aus anderen Gründen. Sie können dann allerdings noch nicht fliegen, und schaffen es nicht, von der Straße oder anderen Orten wegzukommen“, sagt Anke Melis weiter. 

Die jungen Turmfalken kamen Anfang Juni als Nestlinge zum Ehepaar Melis und konnten noch nicht fliegen.

Außerdem fütterten die Alttiere den Nachwuchs nicht mehr, wenn dieser sich nicht mehr im Nest befinde. Die Tiere wären also verkommen, und „das wäre so schade“. Also nahm sich das Ehepaar der eingetroffenen Jungtiere an. 

Mit Erfolg: Die 14 Turmfalken seien alle gesund und haben die Zeit bisher gut überstanden, sagen Anke und Bob Melis. „Wir hoffen, dass das so bleibt“, denn: In dieser Woche haben die Turmfalken die Vogelpflegestelle verlassen und befinden sich nun in einer Auswilderungsvoliere im Naturschutzgebiet.

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