Das auch noch: Diese Gebühr wird ebenfalls erhöht

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Lüdenscheid - Die Entwässerungsgebühren für Haushalte, Gewerbe und Stadt sollen ab Januar 2019 um etwa zwei Prozent steigen. Darüber stimmt am Montag der Rat ab.

Grund dafür sind die gestiegen Aufwendungen unter anderem für Personal, Beratungskosten und Kanalreparaturen, heißt es in der Gebührenkalkulation des Stadtentwässerungsbetriebs Lüdenscheid (SEL). Die könnten nicht durch „den gesunkenen Ruhrverbandsbeitrag und den Überdeckungen aus Vorjahren kompensiert werden“. 

Haushalte, Gewerbe und Stadt müssen laut Gebührenkalkulation künftig 2,89 Euro statt 2,84 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser zahlen. Für Mitglieder des Ruhrverbandes, etwa metallverarbeitende oder galvanische Betriebe, die sogenannte gewerbliche Abwässer produzieren, steigen die Kosten von 1,27 Euro auf 1,32 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser. 

Gebühren und Steuern: Das soll 2019 alles teurer werden

Die Niederschlagswassergebühr erhöht sich eher geringfügig für Haushalte, Gewerbe und Stadt um 0,1 Euro auf 1,04 Euro. Ruhrverbands-Mitglieder zahlen 0,87 Euro statt bisher 0,84 Euro pro Kubikmeter Regenwasser. 

Benutzer von Grundstücksentwässerungsanlagen, die nicht an das Kanalnetz angeschlossen sind, müssen sich ebenfalls auf eine Gebührenerhöhung einstellen. Für Anlagen, die jährlich entleert werden, gilt pro Bewohner: Die Gebühr erhöht sich ab dem 1. Januar 2019 auf 93,13 Euro, zuvor waren es 84,94 Euro. Bei mehrjähriger Entleerung steigen die Kosten künftig von 47,06 Euro auf 55,36 Euro pro Bewohner. 

Mehr Pflichten für Anlieger: Unkraut jäten und Müll entfernen

Pro Kubikmeter Klärschlamm werden zudem 30,74 Euro statt bisher 29,61 Euro fällig – die Kosten erhöhen sich allerdings aufgrund einer Preisanpassung des Fremdleisters, wie aus dem Beschlussvorschlag hervorgeht. 

Neben den Entwässerungsgebühren wird der Rat am Montag ab 17 Uhr im Ratssaal unter anderem auch über die Straßenreinigungsgebühren, Maßnahmen im Schulbereich und einen Vergleich von Bußgeldern bei Müllvergehen abstimmen.

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