Autorenduo Ule-Hansen kommt

Tickets für "Mord am Hellweg"

Astrid Ule und Eric T. Hansen bei ihrem Besuch in Lüdenscheid.

Lüdenscheid - Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin, Eric T. Hansen freier Journalist. Gemeinsam haben sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt.

Für die neunte Ausgabe der „Mord am Hellweg“-Anthologie schreiben sie eine exklusive Kurzgeschichte, die in Lüdenscheid spielt. Im März war das Autorenduo in Lüdenscheid – für eine Bestandsaufnahme und, um sich Eindrücke für ihren Anthologie-Beitrag zu verschaffen. Was dabei herausgekommen ist, wird am 18. September im Theater der Sparkasse zu hören sein. Dann nämlich sind die Berliner erneut zu Gast, lesen ihren Beitrag und stellen ihren frisch auf dem Markt erschienenen Thriller „Blutbuche“ vor.

Im Fokus der Geschichte steht Emma Carow, „Profilerin“ in Berlin, wobei das – so Carow – nur im Fernsehen so heißt. Im richtigen Leben ist die Berufsbezeichnung Fallanalystin. Mit ihrem Team ist sie auf der Jagd nach einem Psychopathen, der Frauen entführt, foltert und zerstückelt. „Blutbuche“ hat mit „Neuntöter“ einen Vorgänger, bei dem die LKA-Fallanalystin vorgestellt wurde, weder eine sympathische Erscheinung, noch eine schillernde Heldin. Ganz im Gegenteil eher ein Mensch mit überschaubaren sozialen Kontakten und einer bewegt-gruseligen Vergangenheit. Keine Heldin zum Liebhaben also, aber das ist gewollt so.

Bis September nutzt das Duo – Eric Hansen über Astrid Ule: „Ich schreibe kein Buch ohne sie“ – Zeit, um in Lüdenscheid einen waschechten Krimi anzusiedeln. Die Bergstadt ist ihnen als Ort des mörderischen Geschehens im Rahmen des Festivals „Mord am Hellweg“ zugelost worden. Hier – und natürlich auch in Bezug zum 750-jährigen Stadtjubiläum – spielt sich für die Anthologie „Mord am Hellweg“ die Bluttat ab. Für den neuen Krimiband mit dem Titel „Henkers.Mahl.Zeit“, der im Herbst begleitend zur neunten Ausgabe von Europas größtem internationalen Krimifestival „Mord am Hellweg“ im Grafit Verlag veröffentlicht wird, wurden 23 renommierte Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeworben.

Wenn die Geschichte im Stil von „Neuntöter“ und „Blutbuche“ geschrieben worden ist, fließt literarisches Blut zwischen der Knapper und der Hochstraße. Die Eintrittskarten für die Lüdenscheider Lesungen werden vor Ort ausschließlich bei Thalia im Stern Center verkauft, alle anderen „Mord am Hellweg“-Veranstaltungen online über www.mordamhellweg.de.

Vom 15. September bis zum 10. November werden mehr als 200 Veranstaltungen mit weit mehr als 400 Autorinnen und Autoren sowie weiteren künstlerisch Beteiligten in 25 Kommunen links und rechts des Hellwegs lesen. Der Kartenvorverkauf: Ule/Hansen, 18. September ab 19.30 Uhr, Theater der Sparkasse, VVK 14,90 Euro (ermäßigt 12,90 Euro), Abendkasse 16,90 Euro.

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