„Asia Stern“ eröffnet bald an Heedfelder Straße

Der „Asia Stern“ an der Heedfelder Straße soll noch im September eröffnen.

LÜDENSCHEID ▪ Etwas wird es noch dauern, bis das in den Brunnen plätschernde Wasser Reichtum, Fülle und Glück verheißt. Aber noch im September soll das Restaurant „Asia Stern“ an der Heedfelder Straße endlich eröffnen.

Die Baugenehmigung sei schwierig gewesen, sagt Haihua Su, immer wieder habe man nachbessern müssen. Und so verschob sich die ursprünglich für Herbst 2009 geplante Eröffnung letztlich Schritt für Schritt um ein Jahr. Im Moment wartet man noch auf die Belüftungsanlage. Ist die installiert, werden die aus China angelieferten Möbel gerückt, dann wird alles auf Hochglanz poliert, zwei Köche aus dem Reich der Mitte fliegen ein, rund 15 Angestellte werden eingewiesen – und dann können die Gäste kommen.

Bis zu 300 dürfen es auf einen Schlag sein. Sie erwartet ein Querschnitt durch die Küchen Asiens. Rund 130 verschiedene Gerichte  – chinesische, japanische, mongolische Speisen – stehen auf der Karte. Das sei eine wirklich große Auswahl, finden Haihua Su und Wei Ren, die mit ihren Familien den Schritt auf Lüdenscheider Terrain wagen, „weil es hier in der Umgebung so etwas nicht gibt“. Zwanzig Jahre Erfahrung hätten ihre Familien in der Gastronomie, betonen sie, die zuletzt in Baden-Württemberg gelebt und gearbeitet haben. Chefköche sind die Ehemänner der beiden, Shao Wu Chen und Wei Liu. Zur Eröffnungsphase kommt die ganze Familie und hilft.

Rund 800 Quadratmeter Gastraum mit einem Bereich für Gesellschaften, eine offene Küche, Büfetttheke und Bartresen – was für Lüdenscheider Verhältnisse eine beachtliche Größenordnung ist, ist eher eine kleine Variante für Chinesen. Die seien, so erzählt Haihua Su, ganz andere Dimensionen gewöhnt. Von Optik und Ausstattung her Vergleichbares kennt sie beispielsweise aus Shanghai, aber es gebe eben auch Gastro-Komplexe, die wie ganze Dörfer angelegt seien, mit Hotel, Essen, Spiel und Unterhaltung. An der Heedfelder Straße jedenfalls konzentriert man sich aufs Essen und das in möglichst authentischer Atmosphäre. Traditionelle Bildmotive an den Wänden, moderne rote Laternen, gläserne Trennscheiben mit Drachen, irisierende Säulen, ein antiker Pferdewagen im Eingangsbereich – die Familien haben sich der reichen Kultur ihres Landes bedient und erklären die Symbolik gern. Hier isst auch das Auge mit.

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