Arthrose: Volksleiden im Visier

Moderierte den Lüdenscheider Gesundheitstag: Dr. Ernst Jakob, ärztlicher Direktor der Sportklinik Hellersen.

Hellersen -  Schätzungsweise fünf Millionen Menschen in Deutschland sollen unter ihr leiden – kein Zweifel, die Arthrose ist längst zur echten Volkskrankheit avanciert. Auch in Lüdenscheid plagen sich mehrere tausend Männer und Frauen mit dem oft schmerzhaften Gelenkverschleiß.

Da passte es ins Bild, dass die Sportklinik Hellersen ihren inzwischen zehnten „Lüdenscheider Gesundheitstag“ jetzt der Arthrose und ihrer Behandlung gewidmet hatte.

Angesichts der Häufigkeit des Krankheitsbildes war die Resonanz auf die Info-Offerte stark – rund 200 Patienten, Familienangehörige, Ärzte und Physiotherapeuten hatten sich am Samstag in der Gymnastikhalle der Sportklinik versammelt. Das Motto der Veranstaltung: „Was hilft mir bei Gelenkverschleiß“. Die AOK und der Sportärztebund Westfalen unterstützten dabei den „Gesundheitstag“ der Sportklinik.

Unter der Moderation von Dr. Ernst Jakob – er ist ärztlicher Direktor der Sportklinik – erlebte das Publikum an diesem Vormittag eine Mischung aus Vorträgen und Praxis-Demonstrationen. Mediziner und Physiotherapeuten traten ans Mikrofon. Es ging um bewährte und moderne Behandlungsformen bei Arthrose, um Orthopädie, Schmerztherapie und um operative Eingriffe zur Gelenk-Erhaltung.

Die Arthrose gilt als Krankheit, die vor allem ab dem 40. Lebensjahr auftreten kann. In der Sportklinik Hellersen befinden sich rund 700 Betroffene in unterschiedlichen Reha-Maßnahmen. Als Ursache für Gelenkverschleiß gelten vielen Gesundheitsexperten übrigens die „üblichen Verdächtigen“: ein bewegungsarmes Leben, Übergewicht, einseitige körperliche Belastungen und ungesunde Ernährung. Was im Umkehrschluss heißt: Vorbeugung gegen Gelenkverschleiß ist durchaus möglich. - dt

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