Armin Laschet: „Verlieren Sie nicht den Mut“

Armin Laschet hielt des Festvortrag zum 25-jährigen Jubiläum des Eine-Welt-Netzes Lüdenscheid.

LÜDENSCHEID ▪ Ex-Minister Armin Laschet kommt trotz Staus auf der Autobahn fast pünktlich.

Mit Staus haben auch die vielen ehrenamtlichen Menschen immer wieder zu kämpfen, die sich zum Ziel gesetzt haben, Hunger und Not in der Welt zu bekämpfen und die im Jahr 2000 von den UN verkündeten Milleniumsziele für eine bessere Welt umzusetzen. Viele Zahlen zeigen, dass die damals beschlossenen Maßgaben bis 2015 nicht zu erreichen sind und weit mehr Verspätung als der CDU-Politiker und ehemalige NRW-Minister haben werden, der am Mittwoch zum 25-jährigen Jubiläum des Eine-Welt-Netzes den Festvortrag im Bürgerforum des Rathauses hielt. „Es braucht noch viel Engagement und Einsatz, um die Armut zu halbieren“, wusste denn auch Laschet. Dennoch sei eine ausgeprägte Zivilgemeinschaft gefordert, um von unten etwas zu verändern und flächendeckend ein Gefühl für die Eine-Welt zu entwickeln.

Die eine Sache seien die Verhandlungen auf Regierungsebene, wobei man auch mit diktatorischen Regierungen sprechen müsse, was nicht allen der rund 60 Zuhörern gefiel, aber: „Stellen wir den Kontakt zu den Eliten ein, trifft es die Ärmsten“, beschrieb Laschet die Auswirkungen. Daher komme es um so mehr auf praktische Partnerschaftsprojekte an, von Mensch zu Mensch und als gleichberechtigte Partner, wie es das Eine-Welt-Netz Lüdenscheid in den 25 Jahren praktiziert habe. „Sie leisten einen Beitrag für eine bessere Welt. Verlieren Sie trotz Rückschlägen nicht den Mut und bleiben Sie hartnäckig“, wünschte er zum Jubiläum. Es gebe auch viel Hoffnung und es sei wichtig, mehr jüngere Leute mit einzubinden. Eine-Welt-Sprecher Dr. Walter Wortberg, der sich freute, den Ex-Minister „nach einigem Gerangel“ doch noch für die Festrede gewonnen zu haben, bedankte sich für dessen Kommen.

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