Armbrustschütze (17) vor Gericht reumütig

LÜDENSCHEID - Armbrustschütze vor Gericht: Zum Auftakt des Prozesses wegen versuchten Mordes hat der 17-jährige Lüdenscheider vor der Jugendkammer des Landgerichtes unter Ausschluss der Öffentlichkeit zugegeben, Anfang Januar zwei Polizisten an der Moltkestraße in einen Hinterhalt gelockt und angegriffen zu haben.

Einen Amoklauf habe er nicht geplant, sagte der Schüler in seiner umfassenden Aussage. Vielmehr habe er sich erschießen lassen wollen. Der Angeklagte, verteidigt durch Rechtsanwalt Frank Peter Rüggeberg, bat die Beamten um Entschuldigung. Sie leiden nach LN-Informationen immmer noch unter den seelischen Folgen des Vorfalls. Der Prozess wird am 26. Juni fortgesetzt. Es sind insgesamt fünf Verhandlungstage angesetzt. - omo

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