Tag der Architektur: Glanz fürs Buckesfeld

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Mehr Licht für den Raum: Architekt Bastian Both führt die Besucher unter anderem durch die Räume der Zanarztpraxis Merk, die durch Helligkeit und Transparenz bestechen.

LÜDENSCHEID - Stolz konnten die Architekten Dirk und Rolf Miekeley und Bastian Both am Samstagnachmittag das Gebäude an der Buckesfelder Straße 101 präsentieren.

Überrascht waren die beiden Fachleute über den großen Zuspruch, den die Vorstellung der Immobilie im Rahmen des Tages der Architektur bei den Lüdenscheider Bürgern fand. „Ich habe in der Vergangenheit schon einige Präsentationen mitgemacht – aber das hier überwältigt mich“, freute sich Rolf Miekeley.

Viele Anwohner aus der Umgebung, vom Buckesfeld und auch aus dem nahen Othlinghausen, waren gekommen, um sich die Ergebnisse des großen Umbaus anzusehen. „Da können Sie mal sehen, was man aus einer Kaserne machen kann“, fasste Rolf Miekeley das Staunen der Gäste in Worte. Schon die Zahnarztpraxis Merk zeigte eindrucksvoll das Konzept der Architekten: „Wir wollten Licht in die Räume bringen“, erklärte Rolf Miekeley den Anwesenden. „Das Licht muss bis in die Mitte der Räumlichkeiten ausstrahlen.“ Glastüren und Oberlichter sorgen dafür, dass auch der Eingangs- und Rezeptionsbereich der Zahnarztpraxis lichtdurchflutet und freundlich anmutet. „Das ist für die Patienten angenehm – und ich denke, dass auch die Angestellten von dieser bautechnischen Maßnahme profitieren, da sie nicht den ganzen Tag bei künstlichem Licht arbeiten müssen“, führte Rolf Miekeley weiter aus.

Weiter ging es bei der Besichtigungstour in das oberste, genutzte Stockwerk. „Das eigentliche Dachgeschoss kann nicht mehr genutzt werden – leider“, erklärte Rolf Miekeley. In Sachen Brandschutz und baulicher Sicherheit habe man in diesem Bereich des Gebäudes nichts mehr ausrichten können, so die Architekten. Umso glücklicher waren Dirk und Rolf Miekeley, den Gästen dann ihre eigene Wirkungsstätte zeigen zu können. Hell, klar, großzügig – „hier arbeitet man gern“, war auch die einhellige Einschätzung der Besucher.

Nur noch wenige Wochen soll es dauern, bis die Arbeiten im Außen-, Eingangs- und Aufgangsbereich abgeschlossen sind. Ein ehrgeiziges Unternehmen - von Beginn an. „Wir haben das Büro schon während der Bauphase hier provisorisch eingerichtet. Bei so einem Projekt müssen auch die Architekten jeden Tag, am besten jede Stunde, vor Ort sein“, berichteten Rolf und Dirk Miekeley.

Viele Flächen des Gebäudes an der Buckesfelder Straße 101 sind bereits vermietet. Ein 160 Quadratmeter großer Bereich allerdings wird, so Rolf Miekeley bis zum Schluss vorgehalten: „Der Besitzer der Immobilie und wir wünschen uns, dass es endlich eine Apotheke für das Buckesfeld und Othlinghausen gibt. Deshalb wird das Ladenlokal freigehalten – auch wenn es viele Interessen gibt, die die Fläche für andere Zwecke nutzen möchten. Wir geben die Hoffnung noch nicht auf, dass wir einen Apotheker für das Haus gewinnen.“

Maike Förster

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