Die Farben des Winters

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Winterausstellung im x-mal – diesmal gab’s Kunst, Musik und Wein in den frühen Abendstunden.

Lüdenscheid - Ein arbeitsreicher November geht im freien Atelier x-mal an der Kronprinzenstraße seinem Ende zu. Kommenden Sonntag und am 29. November bieten Elske Langs und Barbara Görlich-Hostert, die beiden Betreiberinnen des freien Ateliers, noch Aktionen an.

Zum Beispiel den Engelmalsonntag, der im x-mal schon ein bisschen Tradition hat. Dabei gilt es, die persönliche Vorstellung eines jeden Teilnehmers von einem Engel umzusetzen. „Engel begegnen uns in dieser Zeit in unterschiedlichster Form und faszinieren durch ihre Leichtigkeit und Anmut“ sagen die beiden x-Malerinnen. Am Sonntag in der Zeit von 11 bis 16 Uhr laden sie Erwachsene und Kinder ein, ihre ganz eigene Vorstellung eines Engels in vorweihnachtlicher Atmosphäre auf verschiedene Weise darzustellen. Ob als Materialcollage oder als Malerei in Acryl, ob in Farbe oder mit Misch- oder Spachteltechnik – alles ist möglich.

Wer dabei sein möchte, wenn die Engel entstehen, muss als Erwachsener 15 Euro plus Material bezahlen, Kinder zahlen zehn Euro.

Um das trübe, graue Winterwetter geht es dann nächsten Samstag. Am 29. November öffnet das x-mal ab 19 Uhr seine Pforten zu einer langen Malnacht. Denn, so sind sich die Malerinnen sicher, die Natur liefert gerade im Winter die schönsten Farbeindrücke, verzaubert mit Schnee, Eiskristallen und gefrorenen Seen vor satt grünen Tannen. Winterfarben sind glitzernd, kühl, klar und erinnern an einen strahlend blauen Winterhimmel: „In dieser Malnacht werden wir im behaglichen Atelier in der Kronprinzenstraße unsere Winterfarben auf die Leinwand bringen.“ Anfänger und Fortgeschrittene sind willkommen. Dabei zu sein kostet 15 Euro plus Material. Anmeldungen für beide Aktionen sind möglich unter post@x-mal.de oder Tel. 0 23 51/86 21 35.

Ein großer Erfolg war die Ausstellung „Winterzeit“ im Atelier. Dreizehn Malerinnen und Maler, die regelmäßig das Atelier nutzen, hatten zu dieser Gemeinschaftsausstellung geladen. Vor zahlreichen Kunstinteressierten stimmte das Ensemble für Alte Musik der Musikschule die Gäste der Vernissage angesichts der guten akustischen Verhältnisse trefflich ein. Von der Skyline über Langlaufszenen, Porträts von Mensch und Tier bis hin zum Stillleben war eine bunte Palette von Motiven und Stilen bei der Bilderschau vertreten und wurde ergänzt durch einige nichtgegenständliche Bilder. Einprägsam: Ein Porträt von Elske Langs und Silvia Masuchs „Kirchen als Fluchtorte“ im perspektivischen Sinn. - rudi/usc

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