„Möhren, Kinder, Sensationen“ am Nattenberg

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Begeistert von der Atmosphäre in einem Zirkuszelt verfolgten die Mädchen und Jungen aufmerksam das Stück „Henriettas Reise ins Weltall“, in dem es um die ganz alltäglichen Probleme in einer Familie geht.

Lüdenscheid - Das Leben eines Schulkindes kann ganz schön anstrengend sein. Wenn dann auch noch die Eltern schimpfen, wünscht sich so mancher, einmal ganz weit weg zu sein. So wie Henrietta, die Heldin des neuen Kindertheaterstücks „Henriettas Reise ins Weltall“.

Wie wichtig ein gesundes Kinder- und Familienleben ist, dass Regeln sinnvoll sein können und Rituale Kinder stärken – das erlebten in den vergangenen beiden Tagen mehr als 2000 Kinder, Eltern und Pädagogen.

Zum Abschluss der Saison hatte die AOK ihre Zeltstadt im Lüdenscheider Nattenberg-Stadion aufgeschlagen – und die Resonanz von Seiten der Kitas, Grundschulen und Familien stellte die Organisatoren mehr als zufrieden. Unter dem Motto „Möhren, Kinder, Sensationen“ ging es auf spielerische Art und Weise darum, für eine gesunde Ernährung und viel Bewegung, aber auch das richtige soziale Verhalten zu werben.

„In Zeiten, in denen es immer weniger Kinder gibt und jedes einzelne immer wertvoller wird, gilt es, schon bei den Jüngsten mit diesem Thema anzusetzen“, lobte Bürgermeister Dieter Dzewas die „attraktive Veranstaltung“ und sprach nicht zuletzt Ralf Jurka seinen Dank aus, die AOK-Zeltstadt nach Lüdenscheid geholt zu haben. „Das ist ja nicht selbstverständlich.“ Organisator Günther Milbradt gab dieses Lob gerne zurück: „Einen besseren Veranstaltungsort hätten wir uns nicht wünschen können, das war ein gelungener Abschluss.“

Und so tummelten sich am Montag und Dienstag Hunderte Kinder auf dem Stadionrasen, hatten in drei Aktionszelten die Möglichkeit, an Workshops und Spielangeboten teilzunehmen, während sich die Erwachsenen im AOK-Servicezelt zu Themen rund um die Kinder- und Familiengesundheit informieren konnten. Schließlich ist die AOK-Zeltstadt ein zentraler Baustein der Initiative „Gesunde Kinder – gesunde Zukunft“, an dem sich in den vergangenen sieben Jahren schon mehr als 750 000 Menschen in ganz Deutschland beteiligt haben.

AOK Zeltstadt Nattenberg Stadion

Und sie alle erfuhren auch, wie wichtig es für einen gesunden Familienalltag ist, einander zuzuhören, gemeinsame Rituale und Regeln zu schaffen, einmal am Tag gemeinsam zu essen und sich Auszeiten zur Stärkung zu nehmen. Diese Vermittlung und Aufklärung passierte jedoch keineswegs mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern vielmehr ganz spielerisch und für alle nachvollziehbar. Denn wer kennt ihn nicht, den ganz normalen Familienalltagsstress?

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