30 Millionen Euro für die Altstadt

Für die Altstadt hofft die Stadt Lüdenscheid auf Zuwendungen zu ihrem Integrativen Handlungskonzept.

Lüdenscheid - Mehr als 30 Millionen Euro würde die Umsetzung eines „Integrierten Handlungskonzepts Altstadt“ kosten. In zwei Varianten hat die Stadt die Alternativen durchgerechnet, um unter anderem Musik- und Volkshochschule an anderen Standorten, aber weiterhin stadtzentral unterzubringen.

Die Variante 2, kostengünstiger als die erste, beinhaltet im Wesentlichen einen Neubau für beide Bildungseinrichtungen an der Ecke Hochstraße/Staberger Straße. Für Variante 1 wäre ein Grunderwerb in der Altstadt erforderlich. In der Politik wird die Vorlage am Montag in den Fraktionen und öffentlich erstmals am Mittwoch um 17 Uhr im Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt diskutiert.

Voraussetzung für das Vorhaben in finanzieller Hinsicht wäre eine 80-prozentige Förderung aus öffentlichen Mitteln für Städtebau. Doch auch mit diesem Finanzierungsanteil wäre die Stadt in investiver Hinsicht auf viele Jahre festgelegt, warnt die Verwaltung. Viel Zeit mit Diskussionen und Abwägungsprozessen hat die Stadt für das Projekt nicht. Abgabefrist für die Einreichung des Förderantrags ist der 31. August. Vorsorglich sei bereits mit dem Städtebauministerium abgesprochen, diesen Termin leicht zu überschreiten.  Ausschuss Stadtplanung und Umwelt, Mittwoch, 27. August, 17 Uhr, Ratssaal, öffentlich. - flo

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