Stabwechsel im Kinderschutzzentrum

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Rainer Martin (rechts) reicht den Staffelstab symbolisch an Ansgar Röhrbein weiter, der von ihm die Leitung des Kinderschutzzentrums übernimmt.

Lüdenscheid - Rainer Martin, langjähriger Leiter und Gründer des Märkischen Kinderschutzzentrums am Klinikum Hellersen, hat die Führung der Einrichtung abgegeben an seinen Kollegen Ansgar Röhrbein.

Der Wechsel erfolgte zum 1. August aus familiären und persönlichen Gründen heraus. Martin, Diplom-Psychologe und Psychotherapeut, will sich künftig auf die Beratungstätigkeit konzentrieren und bleibt dem Kinderschutzzentrum erhalten. Röhrbein, Dipl.-Pädagoge, systemischer Familientherapeut und bisher stellvertretender Leiter, übernimmt damit die organisatorische Verantwortung.

An der bewährten Ausrichtung werde sich nichts ändern, sagte Röhrbein im LN-Gespräch. Das Kinderschutzzentrum sei als Schnittstelle von Gesundheit und Jugendhilfe in der Trägerschaft und den Räumlichkeiten des Klinikums ideal aufgestellt.

Seit 1992 dreht sich die Arbeit des „KiZ“ um das Kindeswohl, im Laufe der Jahre allerdings um zahlreiche Aufgaben und Facetten erweitert. Gestartet war man, damals noch an der Hohfuhrstraße in der Kinderklinik, mit dem Augenmerk auf sexuellem Missbrauch, körperlicher und emotionaler Misshandlung und Vernachlässigung.

Hinzugekommen sind im Laufe dieser Zeit die Themen häuslicher Gewalt, Partnerschaftsgewalt, Hilfe für die Kinder psychisch erkrankter Eltern, hochstrittige Trennungsprozesse mit ihren Auswirkungen auf die Kinder wie auch der Bereich der Frühen Hilfen.

Mit inzwischen 4,5 Stellen, besetzt durch acht Mitarbeiter, nimmt das „KiZ“ zudem die Rolle der Fachberatung in diesen Bereichen wahr. Unverändert gilt, dass alle Angebote der Hilfe niederschwellig und kostenfrei sind.

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