Angeschossener Storch: „Tatort“ Schießstand?

Im Bein und Flügel des angeschossenen Schwarzstorches wurde Bleischrott nachgewiesen.

LÜDENSCHEID ▪ Dachdeckermeister Thomas Halbe hat den angeschossenen Schwarzstorch, der vor einigen Tagen kurz vor der Jubachtalsperre entdeckt worden war und jetzt in einer Pflegestation in Hattingen behandelt wird, bereits in der ersten Maiwoche in Schwiendahl gesichtet.

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„Er klatschte förmlich auf eine Wiese und hinkte dann weiter. Als ich ihn fangen wollte, flog er aber Richtung Autobahn“, erzählte Halbe am Dienstag gegenüber den LN. Der Handwerker glaubt zu wissen, wie und wo sich der Vogel die Verletzungen zugezogen hat. „Tatort“ ist seiner Meinung nach der Schießstand des Hegerings in Spielwigge. „Dort wird doch immer wieder mit Schrot auf Tontauben geschossen. Ich glaube, dass der Vogel beim Schießtraining von Schrottteilen getroffen worden ist.“ Eine Untersuchung hatte ergeben, dass es sich bei den Metallkügelchen im Bein und Flügel des Storches um Bleischrott handelte.

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