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Impfbus sorgt auch in Lüdenscheid für Andrang - Drei Stunden Warten im Nieselregen

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Von: Volker Griese

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Das schlechte Wetter machte die Wartezeit vor dem Impfbus in Lüdenscheid am Samstag wohl kaum erträglicher.
Das schlechte Wetter machte die Wartezeit vor dem Impfbus in Lüdenscheid am Samstag wohl kaum erträglicher. © Martin Krigar

Enormer Andrang herrschte am Samstag vor dem Impfbus des Märkischen Kreises, der in Lüdenscheid Station machte. Die Impfwilligen mussten Geduld mitbringen.

Update vom 13. November, 13.41 Uhr: Nachdem der Impfbus des Märkischen Kreises bereits am Donnerstag in Werdohl Halt gemacht und für enormen Andrang gesorgt hatte, standen die Menschen am Samstag in Lüdenscheid für ihre Erst- oder Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus an. Die Schlange am Impfbus im Lüdenscheider Rosengarten reichte bis weit in die Wilhelmstraße. Bis zu dreieinhalb Stunden Wartezeit mussten die Impfwilligen mitbringen - bei 8 Grad und Nieselregen. Unter den Geimpften waren, wie schon in Werdohl am Donnerstag, viele Erstgeimpfte.

Wochenmarkt in Werdohl: Andrang vor dem Impfbus erreicht eine neue Rekordmarke

[Erstmeldung vom 12. November, 9.37 Uhr] Werdohl ‒ Der zur mobilen Impfstelle umfunktionierte Linienbus stand erneut auf der Bahnhofstraße, gegenüber des ehemaligen Sportgeschäfts Bathe. Vor dem Einstieg bildete sich eine lange Schlange von Impfwilligen, die zeitweise bis hinunter auf den Parkplatz am „Sand“ reichte.

„Es ist immer noch Ziel des Impfbusses, Ungeimpfte ortsnah zu erreichen“, sagte Bernd Benscheidt, Mitarbeiter des Märkischen Kreises und einer der Organisatoren des Impfbusses. Allerdings seien unter den Impfwilligen mittlerweile auch immer mehr, die sich im Impfbus ihre Auffrischungsimpfung abholen wollten, sagte Benscheidt. Ein frischer Erlass der Landesregierung, dass Kreise und kreisfreie Städte zusätzliche und auch mobile Impfmöglichkeiten schaffen sollen, um diese sogenannten Booster-Impfungen schnellstens zu ermöglichen, zeigte also in Werdohl schon Wirkung. Wie Harald Müller waren auch viele andere bereits vollständig Geimpfte gekommen, um ihren Schutz auffrischen zu lassen.

Bereits seine dritte Corona-Schutzimpfung holte sich der Werdohler Harald Müller am Donnerstagmorgen im Impfbus ab.
Bereits seine dritte Corona-Schutzimpfung holte sich der Werdohler Harald Müller am Donnerstagmorgen im Impfbus ab. © Volker Griese

Allerdings achteten Benscheidt und seine Mitarbeiter genau darauf, dass bei denjenigen, die zum Boostern gekommen waren, die Zweitimpfung auch mindestens sechs Monate zurücklag. „Alle, bei denen das nicht der Fall war, haben wir wieder weggeschickt“, sagte Benscheidt, der diese „Kandidaten“ möglichst schon in der langen Warteschlange ausfindig machte.

Vor dem Impfbus in der Werdohler Fußgängerzone bildete sich eine lange Schlange von Wartenden.
Vor dem Impfbus in der Werdohler Fußgängerzone bildete sich eine lange Schlange von Wartenden. © Volker Griese

Zu den 67 Personen, die sich ihre erste Coronaschutzimpfung abholten, gehörte Thomas Gödde aus Balve. Er habe lange gezögert mit der Impfung, jetzt aber erkannt, dass sie wohl doch sinnvoll sei, sagte er. Beim Hausarzt habe er sich auf wochenlange Wartezeit einstellen müssen, deshalb sei er zum Impfbus in Werdohl gekommen, wo eine spontane Impfung möglich sei. Insgesamt haben am Donnerstag 201 Personen den Impfbus aufgesucht, so viele wie noch nie in Werdohl. Bei den bisherigen drei Terminen haben sich insgesamt 336 Menschen gegen Corona impfen lassen.

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