Lubba bietet Pärchen-Lounge im Filmpalast

Breit, weich und gemütlich sind die neue Sitze im Filmpalast, die ab sofort gerade Pärchen ein besonderes Filmerlebnis bieten sollen.

Lüdenscheid - „Man kann kuscheln, muss aber nicht“, sagt André Lubba und präsentiert stolz seine gerade fertig gestellte Pärchen-Lounge im Filmpalast. Sechs weiche Doppelsitzer können jetzt fürs Kinovergnügen reserviert werden.

Damit investiert der Lüdenscheider erneut – rund 30 000 Euro, schätzt er – in die Ausstattung seines Kinos an der Werdohler Straße. Technisch ist schon alles auf dem neuesten Stand. Jetzt ist nach der VIP- und der Cloud-Lounge auch die komplette Neueinrichtung des Kinosaals mit der Pärchen-Lounge wieder ein Stück vorangekommen. „Der Weg ist richtig“, ist der Film-Enthusiast, der im Kino groß geworden ist, überzeugt. „Alles, was alt ist, muss raus. Aus den einst 400 Plätzen werden, wenn alle Pläne umgesetzt sind, zwar nur noch rund 200 übrig bleiben. „Der Kino-Besuch soll zu einem Event werden und dabei gemütlich wie zuhause auf dem Sofa.“

Die Idee zur Umsetzung sei ihm nachts um vier Uhr eingefallen, sagt er. „Die Nachfrage nach solchen Plätzen gab‘s im Prinzip aus der Kundschaft, die das immer wieder mal angeregt hat.“

Abgeschlossen ist die Grunderneuerung des Kinosaals damit längst nicht. Zwei Seitenlogen mit mehreren Plätzen sollen noch entstehen. Schräg auf die Mitte zulaufend sollen auch näher zur Leinwand die Sitzplätze neu aufgeteilt werden. „In der ersten Reihe werden nach den bisherigen Planungen dann mittig nur noch fünf Plätze zur Verfügung stehen, dahinter unterschiedliche Sitze, eventuell auch mit kleinen Tischen dazwischen.“

An Ideen mangelt’s André Lubba nicht. Die Umsetzung wird – wie schon bei den bisherigen Neuerungen – die ein oder andere Nachtschicht bedeuten. „Denn der laufende Spielbetrieb soll ja nicht gestört werden.“ Jetzt ist er erst einmal froh, die Pärchen-Lounge vor dem „Hobbit“ fertig zu haben. Denn der Film gehört zu den so genannten Blockbustern, die ein großes Publikum anziehen. „Nächstes Jahr kommen einige, unter anderem der neue James Bond. Bis dahin soll ein weiterer Umbauschritt fertig sein.“ Das Publikum darf weiter gespannt sein.

Von Martin Messy

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