Andino verzaubert sein Publikum im Pfarrsaal

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Zauberphilosph Andino holte sich immer wieder Verstärkung aus dem Publikum – hier Gabriele und Günter Weiß. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Der Knoten, den eine Frau aus dem Publikum in ein Tuch macht, mindestens doppelt geknotet, der muss doch real sein – oder etwa doch nicht? Warum ist er dann doch verschwunden, ebenso wie das blaue Tuch, das eben noch in dem weißen steckte? Mit Fragen wie diesen garnierte der Zauberphilosoph Andino am Samstag seine Zaubershow im Pfarrsaal der katholischen Gemeinde St. Joseph und Medardus und forderte seine Zuschauer immer wieder gekonnt auf, die Grenzen zwischen Realität und Illusion zu hinterfragen.

Entsprechend heißt das Programm, mit dem Andino vor drei Jahren an anderer Stelle in Lüdenscheid, im Caveau, Premiere feierte, „Reallusion“. Der studierte Philosoph, der als Zauberer sein Geld verdient, reihte nicht nur einen Trick an den anderen, sondern würzte seine Show mit Zitaten bekannter Philosophen und näherte sich mit einem eigenen Blick jedesmal aufs Neue der Frage, was eigentlich Realität und was Illusion ist. So bekamen das verknotete Seil, das plötzlich doch keine Knoten hat, und mal aus zwei Teilen besteht und dann doch wieder eins ist, genauso eine ganz andere Dimension wie die verschiedenen Kartentricks, die in keiner Zaubershow fehlen dürfen und doch immer wieder beeindrucken, wenn sie gut präsentiert werden.

Pfarrer Johannes Broxtermann war beeindruckt von der großen Resonanz über Gemeindegrenzen hinaus auf die Zauberei mit anschließendem internationalem Buffet. Rund 100 Zuschauer wollten Andino im Pfarrsaal erleben – zur Freude von Brigitte Denger, Vorsitzende des Vereins Samenkorn. Der Erlös des Abends kommt komplett den Bildungsprojekten in Guatemala zugute, die der Verein finanziert. ▪ gör

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