Anbau-Projekt des Möbelhauses Sonneborn soll im Frühjahr anlaufen

Von der Seite betrachtet (Grafik unten), ist der rot eingefasste zweite Eingang in das gleich hohe künftige Küchenzentrum gut zu erkennen.

Lüdenscheid - „Das ist ein klares Bekenntnis zur Region zwischen Hagen und Siegen, aber auch zu unserem Hauptverwaltungs-Standort Lüdenscheid.“ Als Thomas Hollweg, Chef des Möbelhauses Sonneborn, im Planungsausschuss am Mittwoch die Vorstellung der Anbau-Pläne für 2012 mit diesen Worten abschloss, gab es viel Beifall aus der Politik

Der Bauantrag soll nun noch vor Weihnachten eingereicht werden.

Wie berichtet, geht es um ein Projekt im Umfang von 3,5 Millionen Euro. Im Herbst 2012 soll der 6000 Quadratmeter Verkaufsfläche umfassende Anbau für ein Küchenzentrum rechtsseits des Haupteingangs eröffnet werden – und einen eigenen, auffälligen Zugang erhalten. Hollweg zeigte sich angesichts der Pläne überzeugt davon, dass das Lüdenscheider Möbelhaus auch künftig ein harmonisches Gesamtbild abgeben wird. Begonnen werden soll der Bau im Frühjahr „nach dem letzten Schnee“. Auch nach innen sei das Projekt mit den vorhandenen 20 000 Quadratmetern Verkaufsfläche optisch und von den Zuwegungen her abgestimmt, hob Hollweg hervor. So falle die bereits laufende Umgestaltung der aktuellen Flächen, die nach elf Jahren notwendig gewesen sei, so aus, dass sich das erweiterte Möbelhaus für die Kunden „wie aus einem Guss“ präsentieren werde. Das Gastronomie-Angebot soll über die Verbindung beider Gebäudeteile optimiert werden. Auch die Tatsache, dass man derzeit mit der Stadt Hagen Baurecht betreibe, um sich dort niederzulassen, sei „nicht isoliert vom hiesigen Projekt zu betrachten“.

Optische Änderungen gegenüber der bereits 2007 erstmals vorgestellten, winkeligen Erweiterungsplanung ergeben sich aktuell vor allem durch außen weggefallende Fluchttreppen, die jetzt im Inneren des Anbaus einen auch statischen Bestandteil bilden. Was die für Sonneborn in Lüdenscheid festgelegte Höchstgrenze von 26 000 Quadratmetern Verkaufsfläche angeht, so werde man „eine Punktlandung hinlegen“, stellte Thomas Hollweg in Aussicht.

300 Ausstellungsküchen sollen im Anbau zu betrachten sein, mit dem 30 zusätzliche Arbeitsplätze in Piepersloh entstehen würden. Den Umzug vor elf Jahren aus Hellersen an den Standort an der A 45 nannte Hollweg einen „richtigen Schritt“.

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