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„Amerikanische Faulbrut“: Sperrbezirk in Lüdenscheid eingerichtet

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In Lüdenscheid ist die „Amerikanische Faulbrut“ bei Bienen ausgebrochen. Das Veterinäramt des Märkischen Kreises richtet einen Sperrbezirk ein.
In Lüdenscheid ist die „Amerikanische Faulbrut“ bei Bienen ausgebrochen. Das Veterinäramt des Märkischen Kreises richtet einen Sperrbezirk ein. © Märkischer Kreis

In Lüdenscheid ist die „Amerikanische Faulbrut“ bei Bienen ausgebrochen. Das Veterinäramt des Märkischen Kreises richtet einen Sperrbezirk im Radius von einem Kilometer um den befallenen Bienenstand ein. Eine Allgemeinverfügung trat am 13. Mai in Kraft, teilt der Kreis mit.

Märkischer Kreis – Bei der Faulbrut handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der betroffenen Bienenvölker befällt. Zur Bekämpfung der Faulbrut müssen befallene Völker saniert oder schlimmstenfalls getötet werden. Für Menschen ist die Bienenkrankheit ungefährlich. Der Honig kann ohne jede Einschränkung weiterhin verzehrt werden.

Halter von Bienen im Sperrbezirk müssen nunmehr verschiedene Regelungen beachten. So ist jeder Imker, der Bienen im Sperrbezirk hält, verpflichtet, den Bestand und die genauen Standorte umgehend dem Veterinäramt zu melden. Bewegliche Bienenstände dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden. Zudem dürfen keine Bienen in den Sperrbezirk eingebracht werden. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte und benutzte Geräte dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Alle Bienenstände im Sperrbezirk werden zeitnah durch das Veterinäramt begutachtet.

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