Immer mehr Altstadt-Häuser durch Förderung „aufgehübscht“

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Viele Fassaden der historischen Gebäude der Lüdenscheider Altstadt sind bereits saniert.

Lüdenscheid - Das Fassaden- und Hofflächenprogramm für die Lüdenscheider Altstadt stößt auf wachsendes Interesse. Immer mehr Eigentümer von historischen und zum Teil denkmalgeschützten Gebäuden nehmen die staatlichen Förderungen für Sanierung und Verschönerung in Anspruch.

Das ist die Quintessenz eines Vortrages, den Dagmar Däumer vom Fachdienst Stadtplanung und Geoinformation der Stadtverwaltung im Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt hielt. 

Demnach sind 14 Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt 141.311 Euro bereits abgeschlossen. Weitere drei Maßnahmen sind bewilligt, für sie stehen 25.266 Euro an Zuschüssen zur Verfügung. Außerdem sind die städtischen Fachleute derzeit mit 15 Eigentümern in Kontakt und beraten sie im Hinblick auf bevorstehende Sanierungen von Fassaden. 

Von dem Programm versprechen sich die Initiatoren langfristig eine „Verbesserung des Erscheinungsbildes und der Funktionalität der Altstadt“, so Dagmar Däumer. Das Fassaden- und Hofflächenprogramm ist offenbar auch für das heimische Handwerk ein echter Gewinn. 

Wie es heißt, waren an den bereits abgeschlossenen 14 Sanierungen zwölf Malerunternehmen beteiligt, dazu Stuckateurbetriebe, Fensterbauer, Dachdecker und Gerüstbauer. Dagmar Däumer hob im Ausschuss auch die „gute Zusammenarbeit mit der Denkmalbehörde“ hervor. 

Rund 50 Prozent der in Frage kommenden Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Weiterhin will die Stadt Hausbesitzer ermuntern, Förderungen aus dem Programm zu beantragen. 

Däumer: „Das Antragsverfahren ist für jeden Eigentümer machbar. Bei Bedarf leisten wir auch Hilfestellung.“

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