Alter Postbau wird „The Gate“

„The Gate“ soll neues „Einfallstor“ zur Stadt werden. Umbau und Sanierung beginnen im Februar. - Grafik: Miekeley Architekten.

Lüdenscheid - Aus Gelb wird „The Gate“: Der Querriegel, der den Rathausplatz zum neuen Denkfabrik-Viertel abgrenzt, soll sein altbackenes Postgebäude-Image verlieren und eine moderne Adresse für Büros oder Praxen werden. Das vom Lüdenscheider Architekturbüro Miekeley betreute Vorhaben beginnt im Februar. Bereits zum Jahresende soll die umfangreiche Umgestaltung innen und außen abgeschlossen sein.

Ziel sei es, „etwas richtig Nettes und Schönes daraus zu machen“, betont Birgit Ribel, Senior Manager „Vermietung“ bei der Frankfurter Beratungsfirma Dream Global Advisors. Im Auftrag des Eigentümers, eines Luxemburger Unternehmens, erarbeitet die Management-Firma unter anderem Konzepte wie „The Gate – Das Tor zu Ihrem Erfolg. Modern. Elegant. Direkt am Platz“ wie es in einer aufwendig gestalteten Informationsbroschüre heißt.

Um den Anspruch umzusetzen, investieren die Luxemburger kräftig, planen einen grundlegenden Eingriff in die Gebäudestruktur samt neuer Aufzugssituation und separatem Treppenhaus. Allein die Fassadengestaltung liege im hohen sechsstelligen Bereich, heißt es. Markantes Merkmal hier: ein leuchten roter Tor-Rahmen über zwei Etagen, der als „offener Empfang“ den Eingangsbereich markiert. „Es soll sich einfügen, aber ein Eyecatcher sein“, sagt Birgit Ribel. Ernsthafte Mietinteressenten gebe es bereits, aber ob der Komplex einen Stempel als Büro- oder Ärztehaus bekomme, lasse sich noch nicht sagen.

Die rund 2700 Quadratmeter „in bester Lage“ lassen sich in Flächen ab 200 Quadratmeter aufteilen. Post/Postbank bleiben; sie kümmerten sich in der Folge um ihren Innenausbau selbst. Am Ende solle, so Ribel, alles zusammenpassen, aber doch deutlich getrennt sein.

Es werde eine „Bereicherung für die Stadt“, findet die Dream-Global-Managerin. Dass sich das Engagement in Lüdenscheid lohnt, steht für sie außer Frage: „Solche Standorte werden aus der Ferne nicht immer als Place-to-be gesehen“, räumt sie ein. Aber vor Ort habe man eine andere Erfahrung gemacht. Das Gebäude stehe an einem sehr belebten Platz mit guter Frequenz und guter Infrastruktur.: „Da passiert wirklich ‘was“, ist jedenfalls der Eindruck bei den Frankfurter Beratern.

Wenn jetzt noch letzte Unstimmigkeiten mit der Stadt bezüglich des Bauzauns ausgeräumt sind, dann kann’s losgehen. - sum

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