LN-Leser wissen, welche Dinge man in Lüdenscheid besser nicht tun sollte

Was alles „gar nicht geht“

LÜDENSCHEID -  „111 Dinge, die man in Lüdenscheid getan haben muss“ haben die LN in ihrem Buch aufgelistet. Aber auch elf Dinge, die man besser nicht macht. Wir riefen unsere Leser dazu auf, uns weitere Vorschläge zu machen, was in Lüdenscheid „gar nicht geht“. Und da ist doch so einiges Erstaunliches zusammengekommen – vor allem in der Facebook-Gruppe „Du bist Lüdenscheider, wennn...“. Das also sollte man in Lüdenscheid nicht tun...

- von einem Lüdenscheider behaupten, er gehöre zum Ruhrpott oder zum Siegerland. Das sollte man als Gast in Lünsche besser nicht tun. (Thomas Selve)

- in Anwesenheit eines Lüdenscheiders von „Regenscheid“ sprechen (Karl vom Orde).

- gegen Onkel Willi pinkeln! („Engel Chen“)

- ein menschliches Bedürfnis am Lüdenscheider Bahnhof haben! – Sich darauf verlassen, dass morgens auch der Zug kommt. – Egal ob stadtauswärts oder - einwärts auf grüne Welle hoffen. (Erika Eikel)

- fragen, wo die nächste U-Bahnstation ist. – Wenn man Potthucke bestellt, ein Schnitzel erwarten. (Kerstin-Petra Reinthal)

- eine Aversion gegen Einbahnstraßen haben. (Ute Ludwig)

- Lüdenscheid als Vorort von Hagen betiteln. (Jens Pahl)

- fragen, warum es in der Weststraße eine Busspur für Rechtsabbieger Richtung Christuskirche gibt. (Jan Trimpop)

- planen, nachts den Homertturm zu besteigen; der ist dann nämlich abgeschlossen. (Sebastian Middelhoff)

- versuchen, sich in der Altstadt von einem Taxi abholen zu lassen. – Den Regenschirm vergessen! – Onkel Willi die Zigarre anzünden oder seinen Felix füttern! (Bernd Raulf)

- kostenlose Parkplätze suchen; es gibt nämlich nur welche für die, die sie kennen. – Auswärtigen sagen, dass du Hochdeutsch sprichst. Freitags das Finanzamt aufsuchen, da es dann für Publikum geschlossen ist. – einen künstlichen Weihnachtsbaum kaufen, denn hier wachsen so viele, dass sie verkauft werden müssen. – Fremden sagen, sie sollen BAB-Ausfahrt Lüdenscheid-Mitte nehmen; zwischen Nord und Süd ist nur Lüdenscheid. – Die Bayernstraße als Abkürzung zur Tangente nutzen wollen; geht seit Jahren nur noch für Busse mit Schrankenöffner. – Eine Bowlingbahn suchen; gibt’s nicht mehr. (Annette Baberg).

- im Golfclub-Gelstern nicht die Etikette beachten und an heißen Sommertagen da im Teich schwimmen gehen! – An romantisch verschneiten Wintertagen die Augustastraße herunterrodeln und unten auf „rechts vor links“ pochen! (Harald Braunheim)

- bei Regen oder Schnee über die rotgepflasterten Bürgersteige ohne Spikes gehen. (Claudia Vollmann-Reineke).

- Kaugummi auf den guten Marmor am Stern- und Rathausplatz spucken. – Ein ausgebrochenes Heckrind-Kalb wieder über den Zaun heben, wenn der Bulle (zwar eingezäunt) direkt daneben steht. –Als Ü-40-Jähriger in den Ballermann gehen. – Erst das Auto ausladen und dann um den Parkschein kümmern. –Optimistisch sein, dass das Forum irgendwann mal wieder nach vorne gebracht wird. – Verstehen, welche Geschäftsolitik P&C in Lüdenscheid verfolgt. – Bei Regen und Wind zum Firmenlauf gehen (könnte abgesagt werden). – ...die Kaufhalle suchen / ...das Brodway / ..die Hazienda /...das Image / ...das Off (le jardin) / ...das Capitol / ...das Wellenbad (Toto Mair)

- nach 47 Jahren durch den Weg zum Untertinsberg 18 zu gehen. Der Ort meiner Kindheit ist verkommen und nicht mehr das, was er optisch einmal für mich war. (Barbara Neumann)

- wenn der erste Schnee gefallen ist hoffen, dass der Bus pünktlich ist. (Calogera Termotto)

- auf Weiberfastnacht ein Taxi zu suchen. – Nach dem Wellenbad fragen. – Die Stadt im Winter mit Sommerreifen besuchen. (Ingo Guttermann)

- als Ortsunkundiger mit dem Auto versuchen, von A nach B zu kommen in der Stadt. Ich kenne keine andere Stadt, die soviel Einbahnstraßen hat und wo auch manchmal Verkehrsregeln anders angewendet werden als hier. – Abends nach 22 Uhr irgendwo eine warme Mahlzeit zu bekommen, außer Fast Food und Döner. – Einen Handwerker bezahlen, bevor er ganz fertig ist; sonst sieht man ihn nie wieder. (Helga Lorentz)

- in der Innenstadt ein öffentliches WC suchen, um einem unhaltbaren Drang zu genügen. Eines suchen, wenn die Gaststätten geschlossen sind, zum beispiel sonntagabends oder täglich morgens früh. (Rudolf Sparing)

- Fragen warum wir vom Bierbaum zur Höh die breitestes Radfahrerspur in NRW haben (Rolf Hantschel)

Die Gewinner

Unter allen Teilnehmern des Gewinnspiels haben wir drei Preisträger ausgelost, die sich nun jeweils ein „111 Dinge“-Buch im LN-Redaktionssekretariat, Rathausplatz 4 (2. Etage, Seiteneingang der Post) abholen können.

Gewonnen haben Toto Mair, Kerstin-Petra Reinthal und Annette Baberg. Herzlichen Glückwunsch!

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