Alleinerziehende für flexiblere Kinderbetreuung

Fachleute standen den Alleinerziehende für Fragen zur Verfügung.

LÜDENSCHEID ▪ Welche Hilfen und Entlastungen wünschen sich Alleinerziehende? Und was könnte die Stadt dazu beitragen? Hermann Scharwächter, Elisabeth Wilfart und Werner Giet vom Lokalen Bündnis für Familie haben am Samstag alleinerziehende Väter und Mütter mit ihren Kindern zu einem gemeinsamen Frühstück eingeladen, um diesen Fragen nachzugehen und gemeinsam mit den Betroffenen über ergänzende Angebote nachzudenken.

Einführende Worte gab es von Bürgermeister Dieter Dzewas, der das seit sechs Jahren bestehende Lokale Bündnis für Familien vorstellte, das Fragen und Bedürfnisse von Alleinerziehenden in den Fokus rücken möchte. „Was brauchen Sie? Was wünschen Sie sich?“, Coach und Personalleiterin Katja Raschke fühlte an diesem Vormittag durch das Programm und trug die in Kleingruppen erarbeiteten Fakten zusammen.

So wünschen sich die etwa 20 anwesenden betroffenen Väter und Mütter vor allem eine flexiblere Kinderbetreuung, die bei extremen Arbeitszeiten auch am Wochenende und an den Abenden in Anspruch genommen werden kann. Aber auch Anregungen zur Freizeitgestaltung mit ihren Kindern, Familienfreizeiten und Kuren, Infos und Tipps zu finanziellen Fragen, zum Wiedereinstieg in den Beruf oder Referate zu den Entwicklungsphasen der Kinder sind gewünscht .

Die Anwesenden bekundeten ihr Interesse, in Netzwerk zu gründen, um sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen. So wird es nun am 21. Januar von neun bis 12 Uhr ein erstes Treffen im Mehrgenerationenhaus der Arbeiterwohlfahrt (Awo) am Duisbergweg geben, bei dem Betroffene sich austauschen und gemeinsam nach Lösungen suchen wollen.

Interessierte Alleinerziehende sind dazu erneut willkommen. Eine Kinderbetreuung wird ebenfalls angebote

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