Fahndungserfolg der Polizei / Anklage und Regressforderung

Alkoholisierter Lüdenscheider (55) setzte Bombendrohung in die Welt

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Lüdenscheid - Schneller Fahndungserfolg: Beamte der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreises haben bereits am Dienstag den Anrufer der Bombendrohung von Montagnachmittag ermittelt, in dessen Verlauf die Bahnhöfe in Werdohl und Lüdenscheid gesperrt und mit einem Sprengstoffhund abgesucht wurden. Es handelt sich um einen 55-jährigen polizeilich bekannten Lüdenscheider, der "im alkoholisierten Zustand angerufen hat", so die Polizei.

Nach noch nicht offiziell bestätigten Informationen soll der Lüdenscheider von seinem Mobiltelefon aus angerufen und dabei die aktive Übertragung der eigenen Rufnummer sehr wohl unterdrückt haben. Weil er aber angeblich die Notruf-Nummer 110 angewählt hatte, konnte die Polizei trotzdem mit etwas Aufwand zurückverfolgen, von wem der anonyme Anruf gekommen war.

Als Motiv gab der Mann laut Pressemitteilung der Polizei an, "manchmal Stress mit der Polizei zu haben".

"Ihn erwartet nun eine Anklage wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§ 126 StGB). Zudem kann auch eine Regressforderung auf ihn zukommen", so die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis.

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