Aktionstage „Retter im Ehrenamt“

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Bequem ist etwas Anderes – zumindest, was die Schutzanzüge der beiden erwachsenen Feuerwehrleute angeht – aber Sicherheit geht vor.

Lüdenscheid - Für die aktiven Ehrenamtlichen von Feuerwehr, DLRG, DRK und Johannitern war es ein außergewöhnliches Forum: Von Donnerstag bis Samstag stellten sie sich und ihre Arbeit bei Aktionstagen im Stern-Center vor. Mitten im Shopping-Trubel erreichten die „Retter im Ehrenamt“ – so das Motto – vor allem am Samstag viele Menschen.

So konnten sie für mehr Sicherheit im Alltag und fürs Ehrenamt werben.

Diese Möglichkeit begrüßten alle vier Organisationen. Die Verantwortlichen freuten sich über viele Kontakte, einige echte Interessenten und den einen oder anderen Euro in der Spendendose. Aufsehen erregten nicht zuletzt die Johanniter, die unter anderem mit der Rettungshundestaffel vor Ort waren. Sie hatten einen Tunnel und eine Brücke aufgebaut, mit denen die Hunde trotz der vielen Ablenkung um sie herum zeigten, wie sie auf Kommandos reagieren. Weitere Publikumsmagneten waren die beiden „Modenschauen“ am Samstag. Von der Rettungsschwimmerin im Badeanzug über den Feldkoch bis zum Feuerwehrmann im giftgrünen Chemie-Schutzanzug waren zahlreiche Varianten von „Dienstkleidung“ zu sehen, deren Funktion fachkundig erklärt wurde.

Auch Kinder machten die „Retter im Ehrenamt“ neugierig auf ihrer Arbeit, nicht, ohne ihnen wichtige Dinge beizubringen: Dem Teddybären Freddi einen Verband anlegen, einen festen Knoten binden, Baderegeln kennen oder einen Notruf absetzen – dafür gab es Stempel für die Laufkarten. Erwachsene konnten unter anderem ihren Blutdruck messen lassen. Infomaterial gab es zum Beispiel für junge Eltern, um Ertrinkungsunfälle von Kindern zu vermeiden. - Von Bettina Görlitzer

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