Ein Aktionstag für Menschen mit Behinderung

Dieser neue Flyer gibt Grundinfos über die Gruppenarbeit.

Lüdenscheid - Wenn Bürgermeister Dieter Dzewas am Samstag um 11 Uhr im Stern-Center den Aktionstag der Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen eröffnet, senden die Aktiven ein deutliches Signal: Waren es in den Vorjahren nur ein paar Stunden auf dem Sternplatz, so gilt es nun, einen ganzen Tag mit Infos und Unterhaltung zu füllen.

Während der Ladenöffnungszeiten werden die zehn beteiligten Gruppen sowie die Reha-Klinik auf allen Ebenen informieren.

Mitten in der Gesellschaft, von Anfang an dabei: Das ist die Bedeutung von Inklusion. Das ist der Anspruch, den die Aktion Mensch in ihrem 50. Jubiläumsjahr mit Hilfe unterschiedlicher Partner vor Ort fördert und mit Leben füllt. In Lüdenscheid war es so möglich, ein Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen, moderiert von Thomas Gnatowski, sowie einen Flyer drucken zu lassen. Darin werden die beteiligten Gruppen mit Kontaktdaten aufgelistet.

Den Flyer stellte Monika Schwanz, stellvertretende Vorsitzende der Interessenvertretung, bei der Sitzung am Donnerstag vor. Auch hier habe man viel erreicht und noch viel vor, betonte Monika Schwanz und zählte Etappenziele auf: Brailleschrift auf Geländern, behindertengerechte Rathaus-Flurtüren oder Formulare in leichter Sprache gehörten dazu, behindertenfreundliche Schulhofgestaltung am Knapp und ein Fahrstuhl für die Bahnhofsbrücke ebenso. In den Köpfen, so ihr Fazit, sei schon viel geschehen. Es bewege sich mehr als noch vor Jahren. Vieles bleibe aber auch zu tun. Sie sprach Barrierefreiheit in Innen- und Altstadt an, gemeinsames Lernen, das integrierte Altstadtkonzept. Bis zur Selbstverständlichkeit sei es noch ein langer Weg, aber: „Wir sind gemeinsam unterwegs.“ - von Susanne Kornau

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