Aktion „Sauberes Lüdenscheid“: Bürger räumen ihre Stadt auf

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Zwei Helfer beim luftigen Einsatz an der Homert.-

LÜDENSCHEID ▪ Wer in einem properen Umfeld leben will, darf sich nicht nur auf andere verlassen. Er sollte selbst anpacken und kräftig entmüllen. Und genau das taten jetzt wieder etliche Bergstädter bei der Aktion „Sauberes Lüdenscheid“.

Es war die 14. Ausgabe der vom Stadtreinigungs- und Transportbetrieb Lüdenscheid (STL) organisierten Veranstaltung.

Auffällig war dabei wieder die starke Resonanz, auf die die Sauberkeits-Offensive bei den Menschen stieß. So hatte Frank Wiemer, der die Aktion seitens des STL koordinierte, exakt 1457 Helfer gezählt, darunter viele Schüler. Damit war die Beteiligung ähnlich imposant wie im Vorjahr.

Der STL sprang der freiwilligen Reinigungs-Armee übrigens durch die Bereitstellung von Handschuhen, Müllsäcken und Containern zur Seite. Und auch Bürgermeister Dieter Dzewas schaute an einigen Orten des Geschehens vorbei. Sein Auftritt diente sozusagen der moralischen Unterstützung der Helfer.

An vielen Stellen in der Stadt zeigten Vereine, Schüler, Nachbarschaften und andere Gruppen an den Tagen rund um das Wochenende Flagge. In Wäldern und Grünanlagen, auf Gehwegen und an Böschungen fanden die Akteure dabei Unrat aller Art – von der leeren Chipstüte über Altreifen bis zu ausrangierten Kleinmöbeln.

Aufgeräumt wurde fast überall. Hier einige Beispiele: An der Versetalsperre machten Akteure des Technischen Hilfswerks sauber, in den Brügger Wäldern gingen die Jäger auf Müll-Pirsch und an der Homert stürzte sich eine eifrige Nachbarschaft auf die Arbeit. Besonders fleißig auch: Schüler der Theodor-Heuss-Realschule. Rund 50 Mädchen und Jungen sorgten rund um die Lehrstätte für Ordnung.

Belohnung für die Helfer: Sie alle können sich über Freikarten für das Familienbad am Nattenberg freuen. ▪ dt

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