Sauberes Lüdenscheid: 1600 Helfer trotzen dem Regen

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Lüdenscheid - Mehr als 1600 Bürger haben sich am Samstag an der Aktion „Sauberes Lüdenscheid“ beteiligt, die bereits zum 16. Mal stattfand, und die Stadt an 40 Stellen von Müll und Unrat gereinigt.

Von Jari Wieschmann

Als Bürgermeister Dieter Dzewas am Samstag gemeinsam mit STL-Werkleiter Heino Lange, dem Ausschussvorsitzenden Bernd-Rüdiger Lührs und STL-Bereichsleiter Frank Wiemer in der Glatzer Straße um 10 Uhr aus dem Auto stieg, um den Helferinnen und Helfern einen Besuch abzustatten, spielte das Wetter noch mit.

Bürgermeister Dieter Dzewas schaute in der Kleingartenanlage am Honsel vorbei.

Die erste Station führte die Delegation in die Kleingartenanlage am Honsel. Hier hatten sich die Vereinsmitglieder, mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet, um die Grünanlage und das Waldstück bis zum Trimmpfad gekümmert. Zudem nutzen die Kleingärtner den Termin traditionell, um ihren Baumschnitt zu entsorgen. Die weitere Besuchsroute führte über den Park am Honseler Bruch bis hin zur Theodor-Heuss-Realschule und die Kita Kindertraum am Vogelberg.

An der Aktion „Sauberes Lüdenscheid“ beteilgten sich auch die Kinder und Eltern der Kita Kindertraum am Vogelberg. STL-Werkleiter Heino Lange und STL-Bereichsleiter Frank Wiemer statteten den Helfern einen Besuch ab. Zum Vergrößern hier klicken.

In der Zwischenzeit hatte starker Regen eingesetzt und die Sammelaktion zu einer ungemütlichen Angelegenheit gemacht. Dies hielt die Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Realschule aber nicht davon ab, den Grill anzuwerfen und sich nach getaner Arbeit zu stärken. Schulleiterin Christiane Langs-Blöink war mit dem Verlauf der Aktion sehr zufrieden: „Wir hatten erstaunlich wenig in diesem Jahr“. 

Am Nachmittag zog STL-Bereichsleiter Frank Wiemer eine erste Bilanz. „In den vergangenen Jahren kamen immer bis zu 15 Tonnen an Müll zusammen“. Die genaue Zahl werde allerdings erst am Montag ermittelt, wenn die Container gewogen werden. Die Leistung der vielen Teilnehmer sei vor allem aus dem Grund als herausragende zu bezeichnen, weil die Witterung in diesem Jahr besonders schlecht war und die „Leute trotzdem gesammelt haben“, so Frank Wiemer.

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