Großes Konzert in der Scholl-Aula

+
Bürgermeister Dieter Dzewas gratulierte Marion Fritzsche zu ihrem beachtlichen Erfolg. - Fotos: Alijah

Lüdenscheid - Mit einem großen, stimmungsvollen Konzert beging das Akkordeonorchester sein 35-jähriges Bestehen in der sehr gut besuchten Scholl-Aula. Viele Gäste und Freunde der Musikschule waren gekommen. Auch Bürgermeister Dieter Dzewas befand sich unter den Gratulanten, übermittelte Glückwünsche aus Rat und Verwaltung der Stadt Lüdenscheid und überreichte der Leiterin Marion Fritzsche einen Blumenstrauß.

Fritzsche sei es gelungen, von den Anfängen bis heute ein beachtliches Orchester mit 21 erwachsenen und 13 Mitwirkenden im Kindes- und Jugendalter aufzubauen. Auch Musikschulleiter Franz Schulte-Huermann begrüßte die Anwesenden und sprach seine Glückwünsche aus. Das Jubiläumskonzert bestritten das Orchester mit dem Chor der Grundschule Kalve unter der Leitung von Astrid Höller-Hewitt, dem Kinderchor der Musikschule unter der Leitung von Franziska Förster sowie dem Harmonika-Club Ilsfeld unter der Leitung von Siegmund Riedinger gemeinsam.

Es wurde eine kraftvolle dreistündige Darbietung mit engagierten Musikern, Dirigenten und Sängern, die damit auf klangvolle Weise dem Jubiläums-Motto „Musik erfreut – Musik verbindet“ gerecht wurden. Im Anschluss ging die Feier in der Musikschule weiter. Zunächst gaben die Geburtstagskinder eine klangvolle Kostprobe ihres Könnens und stimmten eine Rhapsodie von Robert Finn an, gemütvolle Musik, die verschiedene emotionale Stimmungen transportiert. Mit einem Potpourri von Carpenter-Songs ging das Konzert weiter. Gemeinsam mit jungen Akkordeonschülern erklang das bekannte Amazing Grace. Hier waren die jüngsten Instrumentalisten gerade einmal sieben Jahre alt. Mit Rüdiger und Angelika Schweitzer waren Instrumentalisten dabei, die seit 34 Jahren im Orchester mitspielen, den Aufbau erlebten, ebenso wie Katja Quast zu tragenden Säulen des Orchesters wurden. Viel Lob gab es von Fritzsche für die Musiker. Es flossen Tränen, als der Chor das Lob zurückgab: „Du hast uns immer ertragen, egal ob wir laut oder unkonzentriert waren. Danke“.

Der Harmonika-Club, mit dem das Orchester seit Jahren freundschaftliche Beziehungen pflegt, war eigens aus Heilbronn angereist und bot eine fesselnde, musikalische Reise von Europa bis Amerika mit zum Teil sehr programmatischen Sequenzen und einer solch hoher Interpretationsdichte, dass die Zeit wie im Flug verging. Hymnen an den Computer, ein Sachkunde-Blues zeigten geräuschvoll, womit sich die junge Generation aktuell in der Schule auseinandersetzen muss. Am Schluss gab es mit „Wer hat an der Uhr gedreht“ einen starken gemeinsamen Abschluss dieser würdigen Feier, mit dem sich alle Mitwirkenden gemeinsam empfahlen. - maya

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare