Ärztehaus Bahnhofsallee: Baubeginn verzögert sich

LÜDENSCHEID ▪ Der Baubeginn für das Ärztehaus an der Bahnhofsallee wird sich allem Anschein nach verzögern. Der ursprüngliche Plan der Düsseldorfer RMA, im Oktober mit den Erdarbeiten zu beginnen, ist nicht mehr zu halten.

Zwar sagte RMA-Geschäftsführer Christoph Röhr gestern im LN-Gespräch, dass „weitere Interessenten dazugekommen“ seien und von den 2000 Quadratmetern vermietbarer Fläche nur noch ein kleiner Teil frei sei. „Aus unserer Sicht ist die Sache rund.“ Aber die Ladeninhaber in den alten Flachbauten haben noch Mietverträge bis Ende des Jahres. Nach Fertigstellung des Neubaus „könnte es passieren“, dass die Geschäftsleute mit ins Ärztehaus ziehen, erklärte Edgar Weinert, Chef des Amtes für Wirtschaftsförderung. Doch es müsse eine Zwischenlösung her. Wie die aussehen kann, erklärte Ralf Ziomkowski von der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) der Stadtverwaltung. „Wir haben den Mietern fristgerecht gekündigt und ihnen angeboten, Pavillons auf die große gepflasterte Fläche am Busbahnhof zu stellen.“ Derzeit liefen aber noch Verhandlungen zwischen den Mietern und den Investoren über mögliche Alternativen – übrigens auch mit den Bauherren, die ursprünglich einen Neubau neben dem Gleisbett errichten wollten, ihr Vorhaben aber auf Eis gelegt haben.

Von Umzug und Zwischenlösung sind an der Bahnhofsallee die Taxi-Funk-Zentrale, das Reisebüro Gaede, die Fahrschule Huhn und ein griechischer Reise- und Versandanbieter betroffen.

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